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Zum Rewe radeln!

Hey Leute :D,

radln

heute habe ich mal wieder eine Aktion für euch, wie ihr wirklich ganz einfach Gutes tun könnt. Das einzige, was du tun müsst, ist, diesen Samstag (09.08.14) zwischen 8 und 12 Uhr mit dem Rad zum nächsten Rewe zu fahren und dich dort in die Teilnehmerliste einzutragen. Schon ist dein Teil der Arbeit gemacht und als „Dankeschön“ pflanzt Rewe mithilfe der Organisation „Plant for the planet“ einen Baum in deinem Namen. Dass das nicht nur ein loses Versprechen ist, sondern auch wirklich eingehalten wird, kann man über die Baumurkunde auf www.plant-for-the-planet.org/rewe nachverfolgen.

Du hast an diesem Tag leider keine Zeit? – kein Problem! Dann spende einfach online 100 Payback-Punkte und es wird trotzdem ein Baum für dich gepflanzt.

Also, schnappt euch alle diesen Samstag euer Radl (und eure Familie, Freunde, Bekannte etc.) und macht einfach mal wieder eine kleine gute Tat für unsere Umwelt! 🙂

 

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Tollwood – ein Festival für Menschen, Tiere & Umwelt

Huhu,

heute war ich mit meiner Familie auf dem Tollwood Festival. Einigen von euch ist es vielleicht bekannt als ein Festival mit einem riesigen Markt der Kunsthandwerkschaften mitten in München. Aber Tollwood kann viel mehr als nur Menschen erfreuen: schließlich ist es wohl das größte Festival, das auch für die Tiere und unsere Umwelt stattfindet.

Das wird klar, sobald man den Olympiapark, der in dieser Zeit als Tollwood-Platz dient, betritt:

Tollwood-Sommerfestival

Dieses Schild weist einem den Weg zu dem vielfältigen „Markt der Ideen“. Aber das ist nur der Anfang; was Tollwood tatsächlich alles leistet, möchte ich euch hier mal kurz zusammenfassen:

  • die zentrale Kampagne des Festivals ist die Unterschriftenaktion „Artgerecht“, bei der Tollwood mit dem Deutschen Tierschutzbund und bisher 70.000 Menschen Reformen für die Tierhaltung fordert
  • durch Ökostrom, Klimaschutzmaßnahmen und CO2-Kompensationen dürfen sie sich getrost als 100% klimagerecht bezeichnen
  • es ist nahezu 100% plastiktütenfrei
  • seit 11 Jahren ist das gesamte Festival bio-zertifiziert, das heißt: praktisch alles, was du hier auf den Teller bekommst, stammt aus ökologischer Erzeugung mit einem besonderen Augenmerk auf regionale und saisonale Herkunft
  • Müllreduktion- und trennung sind hier eine Selbstverständlichkeit. So verfügt Tollwood sogar über eine eigene Müllstation, mit der Abfall vermieden, Rohstoffe wieder verwendet und Wertstoffe recycelt werden.
  • alle Tollwood-Magazine bestehen komplett aus Recycling-Papier

Was beim diesjährigen Tollwood-Festival noch ein richtiger Höhepunkt ist: die Tierstraße „WIR – das Tier“ von dem Aktionskünstler HA Schult, der Mahnmale gegen gesellschaftliche und ökologische Verfehlungen setzt, die wir so nachlässig in Kauf nehmen. Für das Festival erschuf er einen von elf Bildpaaren gesäumten Weg – eine Installation, die vielleicht bedrückend ist, erschütternd, aber auf jeden Fall bewegend.

Tollwood_Muenchen_Tierstrasse_Wir_Das_Tier_HA-Schult_01

Okay, ich gebe es zu: ich bin ein totaler Tollwood-Fan. Auf dem Markt der Ideen wird man einfach überall von handgefertigten, ausgefallenen Produkten und duftenden Köstlichkeiten verzaubert.

Tollwood_Muenchen_Markt-der-Ideen-Kunsthandwerk-Gastronomie-Marktstand_552x277_Foto_Bernd_Wackerbauer

Alles ganz nach dem Motto: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

glg,

Hanniballchen

 

 

 

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Ein kritischer Blick auf unseren Teller

Huhu ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, mit was man ganz viel bewegen kann, bzw. eigentlich einfach bewegt. Ob man nun will oder nicht, unsere Ernährung bewirkt viel mehr als nur einen kurzen Gaumenkitzel. Keine Sorge, ich möchte euch keinesfalls um ebendiesen geschmacklichen Genuss bringen… nur zum Nachdenken… und anschließend zum Handeln :D.

Tiere, Lebewesen, die genauso fühlen wie du und ich, fristen zumeist ein kurzes, aber umso schlimmeres Dasein. Sie stehen monatelang auf ein und demselben Boden, ohne Beschäftigung, Sonne oder Platz, dafür mit Verstümmelungen, Schmerzen und Langeweile, bis sie einen nicht minder grausamen Tod sterben. Die wenigsten möchten das unterstützen, die meisten tun es. Mit jedem Stück Fleisch, das du isst, gibst du in Auftrag, dass Tiere in Mastanlagen wie Produkte behandelt werden…

schweinchen

Aber das ist nicht das Einzige,  was dieses Schnitzel auf deinem Teller bewirkt:

  • Große Waldflächen werden gerodet, um dort Futtermittel für die Nutztierhaltung anzubauen.
  • Die riesigen Mengen Gülle tragen zum Waldsterben bei und verschmutzen das Grundwasser.
  • Zu viel Fleisch erhöht das Risiko für Krebs, Bluthochdruck und Diabetes.
  • 18% der weltweiten Treibhausgase werden durch die Tierhaltung verursacht.

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Aber ich bin ganz ehrlich: für mich waren diese Punkte alles nur kleine „Extras“. Ich will und kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere, nur für ein kleines Geschmackshighlight, so behandelt werden.

Und vegetarische/vegane Ernährung ist vielleicht vieles, aber ganz sicher nicht geschmacklos. Aus tierlosen Nahrungsmitteln lassen sich ganz tolle Gerichte zaubern. Einige davon präsentiere ich euch gerne demnächst auf diesem Blog. Aber ich bin nochmal ehrlich: wer auf Fleisch verzichten, verzichtet eben auch auf Fleisch. Veggie-Schnitzel schmecken nicht nach Schwein. Sie sind nicht weniger würzig, nicht weniger lecker, aber eben einfach Veggie-Schnitzel.

Aber auch wenn vieles dafür spricht, verstehe ich es auch, wenn jemand nicht komplett auf diesen Schnitzelgeschmack verzichten möchte. Aber man kann das Ganze schließlich auch im kleinen Rahmen betreiben. Eine sehr schöne Idee ist zum Beispiel der Flexitarier-Tag: dabei wird an einem Tag in der Woche einfach kein Fleisch gegessen. So entdeckt man viele gute vegetarische Gerichte, tut nebenbei den Tieren, der Umwelt und seiner Gesundheit Gutes und steigert sich vielleicht schon ganz bald auf zwei Veggie-Tage.

Aber allen, die Massentierhaltung satt haben, kann ich wirklich nur empfehlen: probiert mal eine Woche vegetarisch zu leben. Ganz ehrlich: schwierig ist das nicht; und ich habe es noch kein einziges Mal bereut, dass jetzt keine Tiere mehr für mich sterben müssen :). Alle Interessierte finden hier weitere Infos: http://www.selbst-wenn.de/

glg,

Hanniballchen

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Bäume pflanzen – ein Schritt zur besseren Welt

Huhu ihr Lieben,

puh, war das heiß heute! Während  ich nachmittags mit einem Hund aus der Nachbarschaft spazieren gegangen bin, wurde ich förmlich gebraten ;). Und wie ich so dahinging, hab ich mir mal überlegt, was denn noch so zum Gutes tun gehört. Mmh, Umweltschutz… Klimawandel… Bäume pflanzen!

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Dass Bäume für die Erde von extremer Wichtigkeit sind, ist wohl den meisten bekannt. Schließlich speichern Bäume das von allen Lebewesen produzierte CO2 und wandeln es wieder in Sauerstoff um. Das Ganze ist eigentlich eine ziemlich geniale Konstruktion, bei der wir Menschen rein gar nichts tun müssen… – nichts tun dürften. Denn leider machen wir nicht nichts, sondern produzieren viel zu viel CO2 und holzen gleichzeitig immer mehr Bäume ab, sodass es nicht mehr so funktioniert, wie es funktionieren sollte. Es gelangt zu viel CO2 in die Luft, was die Klimaerwärmung zur Folge hat. Und wie lernen wir es in der Schule schon immer so schön? – man muss das Problem am Ursprung lösen. In unserem Fall also: um die Klimaerwärmung zu vermindern, müssen wir erstens weniger CO2 in die Luft pusten und zweitens Bäume pflanzen.

Um Gutes zu tun, könntest du jetzt also

  • nach draußen gehen und einen Baum pflanzen. Ein Baum bringt natürlich nicht wirklich viel, aber immerhin mehr als kein Baum :D. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch mit deiner Klasse, deinen Freunden, Verwandten, Bekannten etc. zusammen mehrere Bäume zu pflanzen.
  • Bäume spenden. Du spendest einen bestimmten Betrag (meist ca. 1-3€ pro Baum) und andere pflanzen dafür Bäume für dich. Das geht beispielsweise bei http://www.plant-for-the-planet.org/de oder http://www.iplantatree.org/home.
  • an Pflanzaktionen teilnehmen. Die Organisation „Plant for the planet“ führt immer wieder in vielen Teilen der Welt große Pflanzaktionen durch, bei denen man mit vielen engagierten Menschen gemeinsam viele Bäume pflanzen kann.

IF

Das war jetzt also der Einstiegs-Post zum Bäume pflanzen. Ich denke, da werden noch viele, viele folgen ;). Wenn alles gut geht, kann ich zum Beispiel schon nächsten Monat bei einer Akademie von Plant for the planet teilnehmen. Bäume pflanzen ist doch schon was Tolles, nicht? 🙂

glg,

Hanniballchen

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Mein Blog hat diesen Baum gepflanzt!

Meine lieben Blogger,

heute habe ich was zum Gutes tun ganz speziell für euch :).

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Ich habe meinen Blog ja unter anderen für die Umwelt; da ist es natürlich blöd, dass mein Blog gleichzeitig gegen die Umwelt arbeitet. Schließlich läuft er über einen Server, der Strom verbraucht. Okay, ein Blog macht da nicht wirklich viel aus, aber es gibt ja nicht nur meinen Blog, sondern noch viele, viele andere, sodass doch ganz schön was zusammen kommt… und eine Chance etwas Gutes zu tun, sollte man nie verpassen!

Hier ist sie also, die Möglichkeit die Umweltsünden unsrer Blogs wenigstens ein bisschen auszugleichen: Mit der Aktion „Ein Blog, ein Baum“ pflanzen die Organisationen „I plant a tree“ und „ITSTH“ einen Baum für jeden Blogger, der sich beteiligt. Es ist ganz einfach: informiere in einem kurzen Posting deine Leser über diese Aktion, füge den „Mein Blog hat diesen Baum gepflanzt“ irgendwo in deinem Blog ein, um Flagge zu zeigen und gib anschließend „ITSTH“ Bescheid. Fertig!

Ich muss sagen, das Ganze finde ich echt eine richtig unterstützenswerte und tolle Sache. Gerne werde ich mich noch ein bisschen mehr über diese Aktion informieren (z.B. wo und wie viele Bäume bisher gepflanzt wurden) und euch dann nochmal berichten. Aber auf jeden Fall zeugt es ja schon mal für eine Bewegung gegen den Klimawandel und die Waldvernichtung… und ich bin nur zu gerne mit euchTeil dieser Bewegung.

Hier findet ihr die Aktion: http://www.easy2sync.de/de/ueber/ablogatree.php

Freu mich schon darauf die Baum-Buttons auf euren Blogs zu finden :D.

glg,

Hanniballchen

 

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Alles öko, oder was?

IF

Wie bereits im ersten Post vorgenommen, möchte ich in diesem Blog auch versuchen, mal etwas Licht ins Dunkel der Bio-Branche zu bringen. Immer wieder werden wir vor die Wahl gestellt: das billige Massenprodukt, um den Geldbeutel zu schonen oder das grüne Bioprodukt, um das Gewissen zu beruhigen.

„Nimm doch das Bioprodukt“, fordert das Engelchen auf deiner Schulter, „da sind die Tiere glücklich, die Umwelt sauber, die Produkte mit Liebe gemacht und es tut einfach Gutes :).“ – Aber tun sie das wirklich, sind Bio-Siegel wirklich das, was wir von ihnen erwarten? Diese Frage kann nicht so pauschal beantwortet werden, schließlich gibt es nicht nur ein Bio-Siegel, sondern ziemlich viele. Folglich auch ziemlich viele Antworten auf diese Frage.

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Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass man Bio auf keinen Fall mit „perfekt“ gleichsetzen darf! Bio-Lebensmittel sind, genau wie ihre konventionellen Kollegen, ein Massenprodukt mit demgleichen Preisdruck. Normgerechte Ware ohne Schönheitsfehler, große Mengen, alles zu jeder Jahreszeit – dem kann nur eine industriell organisierte Landwirtschaft gerecht werden. Zusätzlich steht es oft auch um die Kontrollen mehr schlecht als recht – schwarze Schafe sind also durchaus möglich. Aber auch wenn es immer wieder Skandale mit Bio-Produkten gibt, sollte man das ganze auf keinen Fall total verteufeln. Ganz sicher ist Bio nämlich ein sehr guter Ansatz und der Verbraucher hat durchaus die Chance schön weiße Schafe herauszusuchen. Vor allem die beiden Verbände „Demeter“ und „Bioland“ sind für ihre strengen Richtlinien bekannt.

Aber was würde unser Engelchen raten? – „Gehirn einschalten! Im Winter können bei uns keine Erdbeeren ressourcenschonend produziert werden und ein Transport über die halbe Welt ist sicher nicht umweltbewusst! Am besten, mein liebes Kind, du gehst direkt zu deinem Biobauern, überzeugst dich selbst von der Qualität seines Hofes und unterstützt so ganz sicher das, was du unterstützen möchtest. Und was du nie vergessen darfst: Qualität hat seinen Preis! Echte Qualität muss seinen Preis haben – das muss endlich anerkannt werden!“

Und für alle, die es genau wissen wollen: am 3.6. kommt auf Arte der Film „Die Bio-Illusion“. Der Artikel darüber in der Fernsehzeitschrift hat mir den Stups gegeben, diesen Post zu schreiben – der hinterfragt die ganze Bio-Geschichte nämlich schon ziemlich gut (was erwartet uns dann wohl erst beim Film ;)). Ich werde mir diese Dokumentation also auf jeden Fall anschauen und euch anschließend darüber berichten.

IF

Was denkt ihr denn über Bio – oder doch nicht Bio?

glg,

Hanniballchen

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Selber machen – ein ganz besonders toller Bereich beim Gutes tun :D

So, heute möchte ich euch mal etwas vorstellen, was meiner Ansicht nach auch sehr zum Gutes tun gehört: das Selbermachen! Apfelessig, jegliche Kosmetik, Putzmittel, Zahnpasta… – von Großmütterchens Hausmittel bis zu den neuesten Geheimtipps; selber machen kann man fast alles :). Bevor dann aber Rezepte, Anregungen und Erfahrungen folgen, möchte ich euch heute erst mal erzählen, was das Selbermachen denn so für Vorteile mit sich bringt:

  • die verwendeten Rohstoffe können selbst bestimmt werden! Deine Cremes sind genau auf die Vorlieben deiner Haut abgestimmt; dein Putzmittel bekommt das Bad ganz ohne schädliche Chemikalien sauber und für den Anfang kann man so auch erst mal mit nur wenigen Rohstoffen beginnen.
  • Man unterstützt nichts, was man nicht unterstützen will! Tierversuche, Umweltverschmutzung, Gentechnik, Ausbeutung von Arbeitern – man möchte gar nicht wissen, was so alles hinter einer ganz normalen Creme steht…
  • Man lernt Inhaltsstoffe kennen! Das können mir wohl alle Selbstrührer bestätigen: sobald man sich mal ein bisschen mit den Selbermachen beschäftigt hat und dann einen Blick auf die Inhaltsstoffe einer seiner Cremes wirft, ist man erstes von der Länge und zweitens vom Inhalt der Liste entsetzt. Wenn man sich etwas selber machen möchte, beginnt man einfach sich mal ein bisschen mit Produkten und was so darin und dahinter steht auseinanderzusetzen – was sicher nicht der schlechteste Weg ist 😉
  • Es macht Spaß! Dieser Punkt darf definitiv nicht vernachlässigt werden. Schließlich nutzt es gar nichts, wenn die Creme nur der Umwelt, den Tieren und armen Menschen Gutes tut, sie muss doch vor allem dich glücklich machen. Und das tut sie auch: es ist toll, verschiedenste duftende Rohstoffe zu einer geschmeidigen Masse zu kneten und es macht glücklich, die Creme das erste mal aufzutragen und zu spüren, dass sie Kaufprodukten in nichts nachsteht.

Das waren also die wichtigsten Punkte, die ich im Selbermachen sehe. Wenn euch aber noch etwas anderes einfällt, dann gerne her damit :D.

glg,

Hanniballchen