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Tiere brauchen keine Freiheit? – seht selbst: der Freudentanz von Stier Bandit

Huhu ihr Lieben,

heute habe ich etwas ganz ganz Wundervolles für euch! Wie ihr der Überschrift schon entnehmen könnt, geht es um einen Freudentanz, den ein Stier namens Bandit aufgeführt hat. Ein junger Stier, der zufällig von einem Aiderbichler (Pate bei der Tierrettungs-Organisation „Gut Aiderbichl“) in Anbindehaltung entdeckt wurde und auf sich aufmerksam machte, indem er sich an der Wand rieb und dessen Hand leckte. Offensichtlich litt er unter dieser grausamen Haltung.

 

Aber jetzt wurde er befreit und legte als Dank ein Freudenstänzchen in seinem neuen, dick mit Stroh ausgelegten Freilauf hin und zeigt so, wie sehr Tiere die Freiheit brauchen, wie sehr sie sowohl Leid als auch Freude empfinden können:

Seine Geschichte soll zum Nachdenken bringen. Zum Nachdenken darüber, ob es uns das wirklich wert ist. Ob das Leid der Rinder in irgendeinem Verhältnis dazu steht, dass Fleisch in Massen und so billig wie möglich zu haben sein muss…  Hier findet ihr seine Geschichte und die von noch viel mehr Tieren: http://www.gut-aiderbichl.de/page.headline.php?cid=20&redir=

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Und, was denkt ihr über Bandits Tänzchen?

glg,

Hanniballchen

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Palmöl – Segen oder Fluch?

Huhu ihr Lieben,

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momentan interessiere ich mich stark für das Sieden von Seife, so dass vor kurzem auch ein Buch über dieses interessante Hobby bei mir einzog. Insgesamt gefällt es mir sehr gut, nur bei den Rezepten war ich etwas geschockt: in einigen kommt eine große Menge Palmöl zum Einsatz. Schon öfters hatte ich gehört, dass man dieses Öl aufgrund der Umweltzerstörung, die es mit sich zieht, lieber meiden sollte und jetzt habe ich mich mal näher mit Palmöl auseinandergesetzt.

 

Grundsätzliches:

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Da Palmöl billig und vielseitig einsetzbar ist, wird es in etwa jedem zweiten Supermarktprodukt verwendet. So findet man es beispielsweise in Lebensmitteln, Kosmetika, Waschmittel und Kerzen. Außerdem wird es auch zur Stromgewinnung und für Biokraftstoff hergenommen. Gewonnen wird dieses Öl aus den Früchten der Ölpalme, die die klimatischen Bedingungen des tropischen Regenwaldes benötigt. Und hier liegt eigentlich auch schon das Problem. Durch die stetig wachsende Nachfrage an Palmöl müssen in Malaysia und Indonesien, den Hauptanbauländern, Regenwälder weichen, um dort Palmöl-Plantagen zu errichten.

 

Palmöl als Fluch:

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  • Ölpalmen werden in Monokulturen ökologisch nicht nachhaltig angebaut
  • die Tiere des Regenwaldes wie Orang-Utans, Tiger etc. verlieren ihren Lebensraum
  • mit der Abholzung der Urwald-Riesen wird etrem viel CO2 freigesetzt
  • für die Errichtung der Plantagen wird die indigene Bevölkerung von ihrem Land vertrieben
  • der Einsatz von Pestiziden vergiftet das umliegende Land und die lokale Bevölkerung

Grundsätzlich ist Palmöl aber kein „schlechtes Öl“. Auf vergleichsweise geringer Anbaufläche kann mithilfe dieses Öls ein Großteil des weltweiten Ölbedarfs gedeckt werden. Außerdem stellt es eine Chance zur Armutsbekämpfung dar. Wie bei fast allem kommt es auch bei Palmöl darauf an, wie und wie viel produziert wird und hier läuft momentan eben ziemlich viel falsch…

 

Lösung:

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Die Lösung sehe ich in genau diesen Punkte, dem „Wie“ und „Wie viel“. Der Anbau von Palmöl muss nachhaltig werden und wir müssen unseren Bedarf an diesem Öl verringern, damit nicht noch mehr Anbaufläche benötigt und Regenwald gerodet wird. Ein kompletter Verzicht auf Palmöl ist wohl nur sehr schwer umsetzbar, aber es ist ja auch schon gut bewusster einzukaufen, auf palmölfreie Produzenten zu setzen, auf Inhaltsstoffe zu achten und auch mal etwas selbst herzustellen. So wird in meine Seife ganz sicher kein Palmöl wandern :D.

glg,

Hanniballchen

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Kein Schnabelkürzen bei Legehennen mehr :)

Huhu ihr Lieben,

jaja, ich weiß, bei so schönem Wetter sitzt man nicht so viel vor dem Computer… aber diesen Artikel solltet ihr euch trotzdem noch kurz durchlesen: Es gibt nämlich einen Erfolg zu feiern!

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Fast allen Legehennen werden schon als Küken die Schnabelspitzen, in denen Nerven verlaufen, abgetrennt, um zu verhindern, dass sich die Hennen später verletzen oder sogar töten. Diese schmerzhafte Prozedur zeigt das Prinzip der Massentierhaltung sehr deutlich: anstatt die Haltungsbedingungen den Tieren anzupassen, werden die Tiere den Haltungsbedingungen angepasst. Beim Schnabelkürzen werden nicht die Ursachen (Verhaltensstörungen auf Grund von zu viel Stress und schlechten Bedingungen), sondern nur die Symptome (Federpicken und Kanibalismus) bekämpft.

Aber schon bald könnte ich genau diesen Text noch einmal schreiben, dann jedoch in der Vergangenheit! Nachdem Niedersachsen als Vorreiter das Schnabelkürzen per Erlass zum Ende 2016 verboten hat, beschloss der KAT (Verein für kontrollierte alternative Tierhaltung) nun, dass dieses Verbot für alle Betriebe gelten wird, die Eier an deutsche Supermarktketten verkaufen. Im Klartext: die Kampagne der Albert Schweitzer Stiftung war ein voller Erfolg, so dass ca. 38 Millionen deutschen und 30 Millionen ausländischen Legehennen bald keine Schnäbel mehr gekürzt werden.

Jetzt müssen natürlich auch die Haltungsbedingungen verbessert werden, damit die alten Probleme nicht gleich wieder aufkommen. Dass das wirklich umsetzbar ist, bewies 2010 schon Österreich. Obwohl dort keine Schnäbel mehr gekürzt werden, konnte das Federpicken und der Kanibalismus reduziert werden. Bessere Haltungsbedingungen bedeuten aber auch einen Preisanstieg; pro Ei mindestens 4ct mehr, die dann für Besserungen in der Aufzucht, der Beschäftigung, dem Futter etc. benutzt werden. Aber das ist es doch echt wert, oder?

Mich freut dieser Erfolg ja ganz besonders! Schließlich zeigt er doch super, dass es sich wirklich lohnt, sich für die Tiere einzusetzen!

glg,

Hanniballchen

 

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Die Biohennen – Legegemeinschaft

Heute habe ich wieder was ganz Tolles für euch :).

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Vor kurzem ging es in einem Artikel des Münchener Merkurs um den Küken-Mord, bei dem (wie aufmerksame Leser schon mitbekommen haben) alle Brüder der Legehennen getötet werden, weil sie zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Als beispiellose Lösung wurde  „Hahn-Henne-Ei“ vorgestellt, ein Projekt der Biohennen-Legegemeinschaft. Dabei werde nicht nur die Kükentötung mithilfe von Zweinutzungshühnern vermieden, sondern die Tiere würden auch auf einem Biohof, unabhängig von großen Brütereien, gehalten werden. Das sei der Weg, den Konsumenten mitgehen könnten. Ein Weg zur Achtung vor dem Tier!

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Ja, ich war gleich angefixt und musste mich sofort weiter über diese Biohennen informieren. Im Folgenden habe ich euch mal ein paar Fakten zusammengestellt:

  • grundsätzlich ist sie eine Gemeinschaft von momentan 34 überzeugten Biobauern, denen das Wohl ihrer Tiere im Einklang mit der Natur am Herzen liegt
  • das Ganze ist natürlich regional
  • Um die Hühner glücklich zu machen, werden sie besonders tiergerecht gehalten (z.B. viele Auslauföffnungen in Wintergarten und Grünland)
  • die Fütterung erfolgt mit 100% Biofutter
  • die Bauern werden fair entlohnt
  • und sie führen eben das vorbildliche hahn-henne-ei Projekt durch
  • Erhältlich sind die Eier im Edeka, im Tengelmann und in sowohl größeren als auch kleineren Bioläden. Dabei sind sie anhand mehrerer Qualitätssiegel und der „Die Biohennen“ Aufschrift leicht zu erkennen.
  • alles ganz nach der Überzeugung: Die Biohennen sind wir alle! Für das Wohl der Hühner, Bauern und Kunden

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Hier könnt ihr euch noch anschauen, wie es so bei den Biohennen zugeht (es gibt dort sogar einen Film, der das Ganze sehr schön zeigt): http://www.diebiohennen.de/de/home.html

Also, ich finde diese Gemeinschaft wirklich unterstützenswert! Eben ein Weg, den die Konsumenten mitgehen sollten :D.

glg,

Hanniballchen

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Ein kritischer Blick auf unseren Teller

Huhu ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, mit was man ganz viel bewegen kann, bzw. eigentlich einfach bewegt. Ob man nun will oder nicht, unsere Ernährung bewirkt viel mehr als nur einen kurzen Gaumenkitzel. Keine Sorge, ich möchte euch keinesfalls um ebendiesen geschmacklichen Genuss bringen… nur zum Nachdenken… und anschließend zum Handeln :D.

Tiere, Lebewesen, die genauso fühlen wie du und ich, fristen zumeist ein kurzes, aber umso schlimmeres Dasein. Sie stehen monatelang auf ein und demselben Boden, ohne Beschäftigung, Sonne oder Platz, dafür mit Verstümmelungen, Schmerzen und Langeweile, bis sie einen nicht minder grausamen Tod sterben. Die wenigsten möchten das unterstützen, die meisten tun es. Mit jedem Stück Fleisch, das du isst, gibst du in Auftrag, dass Tiere in Mastanlagen wie Produkte behandelt werden…

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Aber das ist nicht das Einzige,  was dieses Schnitzel auf deinem Teller bewirkt:

  • Große Waldflächen werden gerodet, um dort Futtermittel für die Nutztierhaltung anzubauen.
  • Die riesigen Mengen Gülle tragen zum Waldsterben bei und verschmutzen das Grundwasser.
  • Zu viel Fleisch erhöht das Risiko für Krebs, Bluthochdruck und Diabetes.
  • 18% der weltweiten Treibhausgase werden durch die Tierhaltung verursacht.

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Aber ich bin ganz ehrlich: für mich waren diese Punkte alles nur kleine „Extras“. Ich will und kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere, nur für ein kleines Geschmackshighlight, so behandelt werden.

Und vegetarische/vegane Ernährung ist vielleicht vieles, aber ganz sicher nicht geschmacklos. Aus tierlosen Nahrungsmitteln lassen sich ganz tolle Gerichte zaubern. Einige davon präsentiere ich euch gerne demnächst auf diesem Blog. Aber ich bin nochmal ehrlich: wer auf Fleisch verzichten, verzichtet eben auch auf Fleisch. Veggie-Schnitzel schmecken nicht nach Schwein. Sie sind nicht weniger würzig, nicht weniger lecker, aber eben einfach Veggie-Schnitzel.

Aber auch wenn vieles dafür spricht, verstehe ich es auch, wenn jemand nicht komplett auf diesen Schnitzelgeschmack verzichten möchte. Aber man kann das Ganze schließlich auch im kleinen Rahmen betreiben. Eine sehr schöne Idee ist zum Beispiel der Flexitarier-Tag: dabei wird an einem Tag in der Woche einfach kein Fleisch gegessen. So entdeckt man viele gute vegetarische Gerichte, tut nebenbei den Tieren, der Umwelt und seiner Gesundheit Gutes und steigert sich vielleicht schon ganz bald auf zwei Veggie-Tage.

Aber allen, die Massentierhaltung satt haben, kann ich wirklich nur empfehlen: probiert mal eine Woche vegetarisch zu leben. Ganz ehrlich: schwierig ist das nicht; und ich habe es noch kein einziges Mal bereut, dass jetzt keine Tiere mehr für mich sterben müssen :). Alle Interessierte finden hier weitere Infos: http://www.selbst-wenn.de/

glg,

Hanniballchen

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Alles öko, oder was?

IF

Wie bereits im ersten Post vorgenommen, möchte ich in diesem Blog auch versuchen, mal etwas Licht ins Dunkel der Bio-Branche zu bringen. Immer wieder werden wir vor die Wahl gestellt: das billige Massenprodukt, um den Geldbeutel zu schonen oder das grüne Bioprodukt, um das Gewissen zu beruhigen.

„Nimm doch das Bioprodukt“, fordert das Engelchen auf deiner Schulter, „da sind die Tiere glücklich, die Umwelt sauber, die Produkte mit Liebe gemacht und es tut einfach Gutes :).“ – Aber tun sie das wirklich, sind Bio-Siegel wirklich das, was wir von ihnen erwarten? Diese Frage kann nicht so pauschal beantwortet werden, schließlich gibt es nicht nur ein Bio-Siegel, sondern ziemlich viele. Folglich auch ziemlich viele Antworten auf diese Frage.

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Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass man Bio auf keinen Fall mit „perfekt“ gleichsetzen darf! Bio-Lebensmittel sind, genau wie ihre konventionellen Kollegen, ein Massenprodukt mit demgleichen Preisdruck. Normgerechte Ware ohne Schönheitsfehler, große Mengen, alles zu jeder Jahreszeit – dem kann nur eine industriell organisierte Landwirtschaft gerecht werden. Zusätzlich steht es oft auch um die Kontrollen mehr schlecht als recht – schwarze Schafe sind also durchaus möglich. Aber auch wenn es immer wieder Skandale mit Bio-Produkten gibt, sollte man das ganze auf keinen Fall total verteufeln. Ganz sicher ist Bio nämlich ein sehr guter Ansatz und der Verbraucher hat durchaus die Chance schön weiße Schafe herauszusuchen. Vor allem die beiden Verbände „Demeter“ und „Bioland“ sind für ihre strengen Richtlinien bekannt.

Aber was würde unser Engelchen raten? – „Gehirn einschalten! Im Winter können bei uns keine Erdbeeren ressourcenschonend produziert werden und ein Transport über die halbe Welt ist sicher nicht umweltbewusst! Am besten, mein liebes Kind, du gehst direkt zu deinem Biobauern, überzeugst dich selbst von der Qualität seines Hofes und unterstützt so ganz sicher das, was du unterstützen möchtest. Und was du nie vergessen darfst: Qualität hat seinen Preis! Echte Qualität muss seinen Preis haben – das muss endlich anerkannt werden!“

Und für alle, die es genau wissen wollen: am 3.6. kommt auf Arte der Film „Die Bio-Illusion“. Der Artikel darüber in der Fernsehzeitschrift hat mir den Stups gegeben, diesen Post zu schreiben – der hinterfragt die ganze Bio-Geschichte nämlich schon ziemlich gut (was erwartet uns dann wohl erst beim Film ;)). Ich werde mir diese Dokumentation also auf jeden Fall anschauen und euch anschließend darüber berichten.

IF

Was denkt ihr denn über Bio – oder doch nicht Bio?

glg,

Hanniballchen

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Tauschen statt kaufen

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Tauschen statt kaufen – das ist doch mal wieder ein typischer „Back to the roots“-Trend, oder? Schließlich haben die Leute früher (also ich meine so lang früher, dass Geld noch keine Rolle spielte) auch schon getauscht. Mein Schwein, gegen deine Kuh. Okay, Tiere werden heutzutage doch eher selten getauscht, dafür aber praktisch alles andere. Das Blümchenkleid von letzter Saison, die Kaffeemaschine, die man doch eigentlich gar nicht wollte, eine Creme, mit der man überhaupt nicht klar kommt, sein altes Handy oder die Getränke von der gestrigen Party – es hat sicher jeder etwas, was er nicht mehr gebrauchen kann. Anstatt es aber wegzuschmeißen und sich dafür etwas neues zu kaufen, wird jetzt getauscht. Es findet sich bestimmt jemand, der das Blümchenkleid wunderschön findet oder schon immer eine Kaffeemaschine haben wollte.

Grundsätzlich ist Kaufen ja auch nichts anderes als Tauschen. Mein Geld gegen deine Ware. Der Unterschied besteht meist aber darin, dass beim Kaufen hinter dem „Tauschpartner“ keine Person, sondern eine Firma steht. Eine Firma, bei der das Tauschobjekt in Massen hergestellt wird. Eine Firma, die immer auf Profit aus ist. Eine Firma, die sich keine Gedanken darüber macht, was Geldgier für Folgen hat. Das Tauschen kann also durchaus als Bewegung gegen den ständigen Wachstum, gegen die Industrie gesehen werden.

Aber Tauschen ist ja nicht nur ein Ersatz zum Kaufen, sondern auch zum Wegwerfen. Landet das Blümchenkleid in der Tonne, so ist es ein Teil riesiger Müllberge und braucht Jahrzehnte, um zu verschwinden. Kinder in Afrika haben sich dann also dafür die Finger wund gearbeitet, dass es anschließend irgendwo im Müll landet… Dabei hätte es sicher jemanden gegeben, der dieses Kleid noch total gerne getragen hätte. Ein anderes Beispiel: ein Erdbeer-Joghurt stößt leider im Supermarkt auf keinerlei Interesse, sodass er abläuft, bevor er gekauft wird. Landet er im Müll, so stand die Kuh ihr ganzes Leben lang auf demselben Stück Gitterboden, nur damit… ja, für was eigentlich? – im Grunde… für nichts. Obwohl es sicher viele Menschen auf dieser Welt gibt, die diesen Joghurt nur zu gerne essen würden. Das Tauschen ist also auch eindeutig ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft, gegen den Ist-mir-doch-egal-Lebensstil.

Wie vorhin schon erwähnt, ist das Tauschen keine neue Erfindung, und doch boomt es genau jetzt wie nie zuvor. Denn heute gibt es ein ganz wichtiges Hilfsmittel: das Internet. Tauschbörsen findet man dort überall, ob in Foren oder als eigene Plattform, Angebote gibt es hier viele, Interessenten ebenso. So lernt man beim Tauschen noch ganz nebenbei neue Leute kennen. Denn kennen tut man sich vorher eigentlich nicht; das einzige, womit mal also zahlt, ist Vertrauen. Eine andere Möglichkeit des Tauschens sind sogenannte Tauschpartys mit dem ganz einfachen Prinzip, das einfach jeder etwas mitbringt und sich dafür auch jeder etwas mitnehmen darf.

Wer also umweltbewusst, nachhaltig und ressourcenschonend leben möchte, ohne auf alles zu verzichten, sollte sich mal seine Gedanken über das Tauschen machen. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil, den das Tauschen mit sich bringt: es macht glücklich. Es macht glücklich zu wissen, dass mein altes Blümchenkleid jemand anderem eine Freude macht. Es macht glücklich ein Produkt zu erhalten, ohne dafür zu bezahlen. Also für mich gehört Tauschen, statt Wegwerfen und Kaufen eindeutig zum Gutes tun! Wie seht ihr das?

glg,

Hanniballchen