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Kostenlose Wachstuch-Restekiste

Huhu meine Lieben,

vor einiger Zeit hatte ich schon begeistert auf einem anderen Blog davon gelesen und da ich die Idee „Verschenken statt Wegwerfen“ echt gut finde, habe ich es jetzt selbst ausprobiert: eine kostenlose Wachstuch-Restekiste von der Firma Jubelis.

Schauen wir uns erstmal an, was denn Wachstuch überhaupt ist:

Diese Frage stellt schon mal das erste Hindernis dar. Es gibt nämlich viele verschiedene Arten von Wachstuch. Meiner Meinung nach kann man es grob in drei verschiedene Typen einteilen:

  • Vorderseite Plastik, Rückseite fast wie Papier

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  • Vorderseite dick beschichtet, Rückseite Gewebe

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  • Vorderseite dünn beschichtet, Rückseite Baumwolle

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Generell ist Wachstuch auf Grund des verwendeten PVC nicht wirklich umweltfreundlich; das einzig für mich vertretbare ist die beschichtete Baumwolle (die fühlt sich auf viel angenehmer an) oder sich eben Reste schicken zu lassen.

Schließlich ist das Prinzip von Jubelis wirklich unterstützenswert! Anstatt die Stoffreste wegzuschmeißen, verschenkt die Firma sie an jeden, der darum bittet und vermeidet so unnötigen Müll. Daran könnten sich doch echt andere Firmen mal ein Beispiel nehmen, oder? Und man erhält wirklich eine Riesenkiste voller großer Wachstuch-Stücke (manche könnte man wirklich noch als Decke für einen kleinen Tisch verwenden)!

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Bei mir war die Kiste auch innerhalb von ein paar Tagen da, der Service ist also echt Klasse! Und natürlich habe ich mir auch gleich was daraus genäht (eine Lunchbag, die habe sogar ich als völliger Näh-Anfanger hinbekommen :D):

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Also, jedem der mal etwas aus Wachstuch nähen möchte, kann ich die Restekiste von Jubelis nur ans Herz legen. Das einzige, was ihr tun müsst, ist, euch über das Kontaktformular an Jubelis zu wenden und nach erhalten der Kiste auf eurem Blog darüber zu schreiben :). Jubelis

glg,

Hanniballchen

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Shampoo Bars – einfach gut!

Huhu,

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wie schon im letzten Post (https://gutestuntogo.wordpress.com/2014/05/16/selber-machen-ein-ganz-besonders-toller-bereich-beim-gutes-tun-d/) angekündigt, kommt gleich heute mein erstes Selbermach-Rezept :).

Warum das Selbermachen für mich zum Gutes tun gehört, habe ich euch ja bereits erzählt, auf das folgende Rezept bin ich aber eigentlich durch meine Haare gestoßen. Eines Tages kam ich nämlich auf die abwegige Idee, mir mal die Inhaltsstoffe meines Shampoos durchzulesen… tja, seitdem bin ich auf der Suche nach einer guten Alternative. Und so landete ich nach einigen gescheiterten Versuchen mit Haarseife und Bio-Shampoo schließlich bei den sogenannten Shampoobars.

Mit wenigen Zutaten selbstgemacht, wie Shampoo und Conditioner in einem, viele Variationsmöglichkeiten, supereinfache Herstellung – das musste sofort ausprobiert werden! Generell werden diese Rohstoffe verarbeitet:

  • SLSA: ein für Naturkosmetik zugelassenes Tensid; praktisch der „milde Bruder“ des SLS (SLS wird oft kostengünstig in konventionellen Kosmetikprodukten verarbeitet); für die Reinigungswirkung unseres Shampoos zuständig
  • Öle/Buttern: hier kann man einfach das nehmen, was die eigenen Haare am liebsten mögen 🙂
  • Maisstärke: kein Muss, aber sehr sinnvoll, um eine gute Pflegewirkung und trotzdem einen festen Bar zu ermöglichen
  • wer möchte: Wirkstoffe und was zum Beduften

Und so wirds gemacht:

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  1. SLSA mit den Ölen und Wirkstoffen in einem Schüsselchen vermischen
  2. Soviel Maisstärke dazugeben, bis aus dem Gepansche ein schöner Teig geworden ist
  3. das Ganze in einer Form (am besten aus weichem Silikon) trocken lassen; dabei kann man sich auch mit dem Backofen behelfen
  4. mit dem Bar über das nasse Haar streichen und gut aufschäumen
  5. deine weiche, glänzende Mähne genießen 😀

Im Internet findet man als Grundrezept oft 50gr SLSA und 15gr Öle, nachdem ich aber gelesen hatte, dass das die Haare sehr stark austrocknet und viele sogar mit einem größeren Anteil Öl als Tensid noch eine gute Reinigungswirkung hatten, sah mein Rezept folgendermaßen aus:

  • 10gr SLSA
  • 7gr Öle (5gr Brokkolisamenöl, 2gr Sheabutter)
  • als Wirkstoffe: eine Msp. Haarguar, gehackte Brennessel- und Birkenblätter
  • Maisstärke

Ihr seht: bei der Menge der Zutaten gibt es große Unterschiede. Das ist im Grunde also jedem frei überlassen.

Meine Erfahrungen:

ich muss sagen, ich bin schlichtweg begeistert! Nie hätte ich gedacht, dass so ein simpler selbstgemachter Shampoobar die perfekte Mischung aus Reinigung und Pflege hinbekommt. Aber ich hab meinen Shampoobar jetzt zweimal angewendet und meine Haarlis sind schön weich, ohne Frizz und mit gut gereinigten Ansatz. Das ist bisher eindeutig das beste Mittelchen, das ich je für meine sonst recht störrischen Haare gefunden habe!! 🙂

Und so sieht das Ganze dann aus:

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glg,

Hanniballchen

 

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Selber machen – ein ganz besonders toller Bereich beim Gutes tun :D

So, heute möchte ich euch mal etwas vorstellen, was meiner Ansicht nach auch sehr zum Gutes tun gehört: das Selbermachen! Apfelessig, jegliche Kosmetik, Putzmittel, Zahnpasta… – von Großmütterchens Hausmittel bis zu den neuesten Geheimtipps; selber machen kann man fast alles :). Bevor dann aber Rezepte, Anregungen und Erfahrungen folgen, möchte ich euch heute erst mal erzählen, was das Selbermachen denn so für Vorteile mit sich bringt:

  • die verwendeten Rohstoffe können selbst bestimmt werden! Deine Cremes sind genau auf die Vorlieben deiner Haut abgestimmt; dein Putzmittel bekommt das Bad ganz ohne schädliche Chemikalien sauber und für den Anfang kann man so auch erst mal mit nur wenigen Rohstoffen beginnen.
  • Man unterstützt nichts, was man nicht unterstützen will! Tierversuche, Umweltverschmutzung, Gentechnik, Ausbeutung von Arbeitern – man möchte gar nicht wissen, was so alles hinter einer ganz normalen Creme steht…
  • Man lernt Inhaltsstoffe kennen! Das können mir wohl alle Selbstrührer bestätigen: sobald man sich mal ein bisschen mit den Selbermachen beschäftigt hat und dann einen Blick auf die Inhaltsstoffe einer seiner Cremes wirft, ist man erstes von der Länge und zweitens vom Inhalt der Liste entsetzt. Wenn man sich etwas selber machen möchte, beginnt man einfach sich mal ein bisschen mit Produkten und was so darin und dahinter steht auseinanderzusetzen – was sicher nicht der schlechteste Weg ist 😉
  • Es macht Spaß! Dieser Punkt darf definitiv nicht vernachlässigt werden. Schließlich nutzt es gar nichts, wenn die Creme nur der Umwelt, den Tieren und armen Menschen Gutes tut, sie muss doch vor allem dich glücklich machen. Und das tut sie auch: es ist toll, verschiedenste duftende Rohstoffe zu einer geschmeidigen Masse zu kneten und es macht glücklich, die Creme das erste mal aufzutragen und zu spüren, dass sie Kaufprodukten in nichts nachsteht.

Das waren also die wichtigsten Punkte, die ich im Selbermachen sehe. Wenn euch aber noch etwas anderes einfällt, dann gerne her damit :D.

glg,

Hanniballchen