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Die Biohennen – Legegemeinschaft

Heute habe ich wieder was ganz Tolles für euch :).

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Vor kurzem ging es in einem Artikel des Münchener Merkurs um den Küken-Mord, bei dem (wie aufmerksame Leser schon mitbekommen haben) alle Brüder der Legehennen getötet werden, weil sie zu nichts mehr zu gebrauchen sind. Als beispiellose Lösung wurde  „Hahn-Henne-Ei“ vorgestellt, ein Projekt der Biohennen-Legegemeinschaft. Dabei werde nicht nur die Kükentötung mithilfe von Zweinutzungshühnern vermieden, sondern die Tiere würden auch auf einem Biohof, unabhängig von großen Brütereien, gehalten werden. Das sei der Weg, den Konsumenten mitgehen könnten. Ein Weg zur Achtung vor dem Tier!

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Ja, ich war gleich angefixt und musste mich sofort weiter über diese Biohennen informieren. Im Folgenden habe ich euch mal ein paar Fakten zusammengestellt:

  • grundsätzlich ist sie eine Gemeinschaft von momentan 34 überzeugten Biobauern, denen das Wohl ihrer Tiere im Einklang mit der Natur am Herzen liegt
  • das Ganze ist natürlich regional
  • Um die Hühner glücklich zu machen, werden sie besonders tiergerecht gehalten (z.B. viele Auslauföffnungen in Wintergarten und Grünland)
  • die Fütterung erfolgt mit 100% Biofutter
  • die Bauern werden fair entlohnt
  • und sie führen eben das vorbildliche hahn-henne-ei Projekt durch
  • Erhältlich sind die Eier im Edeka, im Tengelmann und in sowohl größeren als auch kleineren Bioläden. Dabei sind sie anhand mehrerer Qualitätssiegel und der „Die Biohennen“ Aufschrift leicht zu erkennen.
  • alles ganz nach der Überzeugung: Die Biohennen sind wir alle! Für das Wohl der Hühner, Bauern und Kunden

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Hier könnt ihr euch noch anschauen, wie es so bei den Biohennen zugeht (es gibt dort sogar einen Film, der das Ganze sehr schön zeigt): http://www.diebiohennen.de/de/home.html

Also, ich finde diese Gemeinschaft wirklich unterstützenswert! Eben ein Weg, den die Konsumenten mitgehen sollten :D.

glg,

Hanniballchen

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Wenige Stunden, um die Elefanten zu retten!

Huhu,

gerade hat mich eine Eilmeldung erreicht, die ich gleich an euch weitergeben möchte.

Elefanten haben etwas, was die Menschen fasziniert, was sie sich immer gerne zu Nutzen machen: Stoßzähne. Und wegen eben diesen „Schmuckgegenständen“ wurde in Thailand gerade einer der größten Elefanten namens „Satao“ getötet. Wenn die Tiere weiterhin so vehement gewildert werden, wird es sie in etwa 15 Jahren wohl nicht mehr geben…

Aber so weit muss (und wird es hoffentlich auch) nicht kommen. Denn schon morgen hat eine Organisation für bedrohte Tierarten die Möglichkeit, so lange Sanktionen gegen Thailand zu verhängen, bis dort gegen die Wilderer vorgegangen wird.

Okay, diese eine Maßnahme wird die Elefanten sich nicht vollständig retten, aber wenn viele Stimmen mithelfen, kann jetzt der erste wichtige Schritt zur Rettung dieser Tiere unternommen werden.

Also, helft alle mit! Hier ist der Link: https://secure.avaaz.org/de/hours_to_save_elephants_de/?bmncDhb&v=42050

glg,

Hanniballchen

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Tollwood – ein Festival für Menschen, Tiere & Umwelt

Huhu,

heute war ich mit meiner Familie auf dem Tollwood Festival. Einigen von euch ist es vielleicht bekannt als ein Festival mit einem riesigen Markt der Kunsthandwerkschaften mitten in München. Aber Tollwood kann viel mehr als nur Menschen erfreuen: schließlich ist es wohl das größte Festival, das auch für die Tiere und unsere Umwelt stattfindet.

Das wird klar, sobald man den Olympiapark, der in dieser Zeit als Tollwood-Platz dient, betritt:

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Dieses Schild weist einem den Weg zu dem vielfältigen „Markt der Ideen“. Aber das ist nur der Anfang; was Tollwood tatsächlich alles leistet, möchte ich euch hier mal kurz zusammenfassen:

  • die zentrale Kampagne des Festivals ist die Unterschriftenaktion „Artgerecht“, bei der Tollwood mit dem Deutschen Tierschutzbund und bisher 70.000 Menschen Reformen für die Tierhaltung fordert
  • durch Ökostrom, Klimaschutzmaßnahmen und CO2-Kompensationen dürfen sie sich getrost als 100% klimagerecht bezeichnen
  • es ist nahezu 100% plastiktütenfrei
  • seit 11 Jahren ist das gesamte Festival bio-zertifiziert, das heißt: praktisch alles, was du hier auf den Teller bekommst, stammt aus ökologischer Erzeugung mit einem besonderen Augenmerk auf regionale und saisonale Herkunft
  • Müllreduktion- und trennung sind hier eine Selbstverständlichkeit. So verfügt Tollwood sogar über eine eigene Müllstation, mit der Abfall vermieden, Rohstoffe wieder verwendet und Wertstoffe recycelt werden.
  • alle Tollwood-Magazine bestehen komplett aus Recycling-Papier

Was beim diesjährigen Tollwood-Festival noch ein richtiger Höhepunkt ist: die Tierstraße „WIR – das Tier“ von dem Aktionskünstler HA Schult, der Mahnmale gegen gesellschaftliche und ökologische Verfehlungen setzt, die wir so nachlässig in Kauf nehmen. Für das Festival erschuf er einen von elf Bildpaaren gesäumten Weg – eine Installation, die vielleicht bedrückend ist, erschütternd, aber auf jeden Fall bewegend.

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Okay, ich gebe es zu: ich bin ein totaler Tollwood-Fan. Auf dem Markt der Ideen wird man einfach überall von handgefertigten, ausgefallenen Produkten und duftenden Köstlichkeiten verzaubert.

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Alles ganz nach dem Motto: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

glg,

Hanniballchen

 

 

 

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Hilferuf auf Billigmode

„Forced to work exhausting hours“… „Degrading sweatshop conditions“…

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Ihr habt sicher schon davon gehört, dass auf Etiketten der Billigmoden-Firma Primark solche Nachrichten zu sehen gewesen sind. Nachrichten, von Menschen, die schrecklich ausgebeutet werden… die ihren einzigen Ausweg in einem anonymen Hilferuf sehen, an die Leute, für die sie ja eigentlich so leiden müssen… Oder etwa doch nicht? Momentan scheint das ganze ja stark nach einer Kampagne gegen Primark zu riechen. Einer Kampagne von Aktivisten, nicht von Arbeitern.

Aber darum geht es mir gar nicht. Denn alle Anzeichen deuten ja darauf hin, dass diese Arbeiter auf jeden Fall Grund genug für so einen Hilferuf haben, ob sie ihn nun wirklich geschrieben haben oder nicht. Und genauso sicher ist wohl, dass nicht nur Arbeiter von dem Billigmoden-Konzern Primark ausgebeutet werden. Aber eigentlich wissen wir es doch schon lange, oder? Eigentlich sollte doch schon ein Preis von 5€ für ein Kleid Warnung genug sein. Oder kann sich irgendjemand vorstellen für 5€ ein Kleid zu nähen… wenn der Laden mitverdienen möchte… und die Firma… und man sozusagen der letzte in der Kette ist… der, der dann den Preis zahlen muss?

Aber jetzt statt bei Primark, bei einem anderen Billigheimer einzukaufen, hilft den Arbeitern relativ wenig. Meine Idee wäre eher, sich einfach mal zu überlegen, wo denn überall ein Hilferuf stehen könnte. Was würde wohl auf deinem Schnitzel stehen oder auf deiner Jeans? Denkt einfach mal darüber nach…

glg,

Hanniballchen

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Besuch bei meiner Patenkuh „Scheggi“

Huhu ihr Lieben,

heute hab ich mal was ganz schönes für euch: diesen Samstag stattete ich nämlich meiner Patenkuh Scheggi einen Besuch ab :).

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Hä, Patenkuh? Ja, ihr habt schon richtig gehört: letztes Weihnachten bin ich Patin von einer Biokuh geworden. Das Ganze ist eine Aktion der Andechser Molkerei. Als große Molkerei für Bio-Milchprodukte stellen sie ja eine Verbindung zwischen dem Verbraucher und dem Erzeuger dar. Und diese Verbindung läuft jetzt nicht mehr nur über ihre Produkte, sondern auch über Patenschaften für die Kühe der Biohöfe. Als Pate erhält man zwei Genusspakete (mit Käse, Joghurt, Trinkjoghurt etc. der Andechser Molkerei), Infos rund um das Leben der Biokühe und die Zusicherung, dass es deine Kuh gut hat.

Und da mein Kuh, die Scheggi, ganz in der Nähe von meiner Oma lebt, habe ich sie jetzt schon das zweite Mal besucht :). Wie für einen Demeter-Betrieb zu erwarten, standen die Kühe jetzt, Anfang Sommer, auf der Weide. Diese liegt um den Stall herum, sodass die Tiere selbst entscheiden können, ob sie lieber drinnen oder draußen sein möchten. Wenn es aber nicht gerade Futter gibt, wird doch die Wiese bevorzugt. Die Scheggi ist dort wirklich nicht zu übersehen. Schließlich ist sie der einzige Schecke unter lauter Braunvieh ( sie war auf einem anderen Hof nicht gewollt und sollte geschlachtet werden, deshalb hat sie der Junior-Bauer bei sich aufgenommen). Da lag sie also mitten auf der Weide, wurde von einer anderen Kuh gepflegt… und hatte einen ganz schön dicken Bauch – in ca. zwei Wochen bekommt sie nämlich ein Kälbchen!

Ich muss sagen, dass ich wirklich ziemlich angetan bin von den Kühen. Sie waren alle sehr interessiert, kamen her und ließen sich streicheln. Und der Junior Bauer kennt sie alle, mit ihren ganz speziellen Charakteren ;). Scheggi zum Beispiel wird als „rüstige Dame, flott unterwegs“ beschrieben :D.

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Jetzt wollt ihr doch sicher auch alle so eine nette Patenkuh, oder? Dann schaut euch einfach mal hier um: http://www.kuhpatenschaft.de/

glg,

Hanniballchen

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Ein kritischer Blick auf unseren Teller

Huhu ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, mit was man ganz viel bewegen kann, bzw. eigentlich einfach bewegt. Ob man nun will oder nicht, unsere Ernährung bewirkt viel mehr als nur einen kurzen Gaumenkitzel. Keine Sorge, ich möchte euch keinesfalls um ebendiesen geschmacklichen Genuss bringen… nur zum Nachdenken… und anschließend zum Handeln :D.

Tiere, Lebewesen, die genauso fühlen wie du und ich, fristen zumeist ein kurzes, aber umso schlimmeres Dasein. Sie stehen monatelang auf ein und demselben Boden, ohne Beschäftigung, Sonne oder Platz, dafür mit Verstümmelungen, Schmerzen und Langeweile, bis sie einen nicht minder grausamen Tod sterben. Die wenigsten möchten das unterstützen, die meisten tun es. Mit jedem Stück Fleisch, das du isst, gibst du in Auftrag, dass Tiere in Mastanlagen wie Produkte behandelt werden…

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Aber das ist nicht das Einzige,  was dieses Schnitzel auf deinem Teller bewirkt:

  • Große Waldflächen werden gerodet, um dort Futtermittel für die Nutztierhaltung anzubauen.
  • Die riesigen Mengen Gülle tragen zum Waldsterben bei und verschmutzen das Grundwasser.
  • Zu viel Fleisch erhöht das Risiko für Krebs, Bluthochdruck und Diabetes.
  • 18% der weltweiten Treibhausgase werden durch die Tierhaltung verursacht.

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Aber ich bin ganz ehrlich: für mich waren diese Punkte alles nur kleine „Extras“. Ich will und kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere, nur für ein kleines Geschmackshighlight, so behandelt werden.

Und vegetarische/vegane Ernährung ist vielleicht vieles, aber ganz sicher nicht geschmacklos. Aus tierlosen Nahrungsmitteln lassen sich ganz tolle Gerichte zaubern. Einige davon präsentiere ich euch gerne demnächst auf diesem Blog. Aber ich bin nochmal ehrlich: wer auf Fleisch verzichten, verzichtet eben auch auf Fleisch. Veggie-Schnitzel schmecken nicht nach Schwein. Sie sind nicht weniger würzig, nicht weniger lecker, aber eben einfach Veggie-Schnitzel.

Aber auch wenn vieles dafür spricht, verstehe ich es auch, wenn jemand nicht komplett auf diesen Schnitzelgeschmack verzichten möchte. Aber man kann das Ganze schließlich auch im kleinen Rahmen betreiben. Eine sehr schöne Idee ist zum Beispiel der Flexitarier-Tag: dabei wird an einem Tag in der Woche einfach kein Fleisch gegessen. So entdeckt man viele gute vegetarische Gerichte, tut nebenbei den Tieren, der Umwelt und seiner Gesundheit Gutes und steigert sich vielleicht schon ganz bald auf zwei Veggie-Tage.

Aber allen, die Massentierhaltung satt haben, kann ich wirklich nur empfehlen: probiert mal eine Woche vegetarisch zu leben. Ganz ehrlich: schwierig ist das nicht; und ich habe es noch kein einziges Mal bereut, dass jetzt keine Tiere mehr für mich sterben müssen :). Alle Interessierte finden hier weitere Infos: http://www.selbst-wenn.de/

glg,

Hanniballchen

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Bäume pflanzen – ein Schritt zur besseren Welt

Huhu ihr Lieben,

puh, war das heiß heute! Während  ich nachmittags mit einem Hund aus der Nachbarschaft spazieren gegangen bin, wurde ich förmlich gebraten ;). Und wie ich so dahinging, hab ich mir mal überlegt, was denn noch so zum Gutes tun gehört. Mmh, Umweltschutz… Klimawandel… Bäume pflanzen!

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Dass Bäume für die Erde von extremer Wichtigkeit sind, ist wohl den meisten bekannt. Schließlich speichern Bäume das von allen Lebewesen produzierte CO2 und wandeln es wieder in Sauerstoff um. Das Ganze ist eigentlich eine ziemlich geniale Konstruktion, bei der wir Menschen rein gar nichts tun müssen… – nichts tun dürften. Denn leider machen wir nicht nichts, sondern produzieren viel zu viel CO2 und holzen gleichzeitig immer mehr Bäume ab, sodass es nicht mehr so funktioniert, wie es funktionieren sollte. Es gelangt zu viel CO2 in die Luft, was die Klimaerwärmung zur Folge hat. Und wie lernen wir es in der Schule schon immer so schön? – man muss das Problem am Ursprung lösen. In unserem Fall also: um die Klimaerwärmung zu vermindern, müssen wir erstens weniger CO2 in die Luft pusten und zweitens Bäume pflanzen.

Um Gutes zu tun, könntest du jetzt also

  • nach draußen gehen und einen Baum pflanzen. Ein Baum bringt natürlich nicht wirklich viel, aber immerhin mehr als kein Baum :D. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch mit deiner Klasse, deinen Freunden, Verwandten, Bekannten etc. zusammen mehrere Bäume zu pflanzen.
  • Bäume spenden. Du spendest einen bestimmten Betrag (meist ca. 1-3€ pro Baum) und andere pflanzen dafür Bäume für dich. Das geht beispielsweise bei http://www.plant-for-the-planet.org/de oder http://www.iplantatree.org/home.
  • an Pflanzaktionen teilnehmen. Die Organisation „Plant for the planet“ führt immer wieder in vielen Teilen der Welt große Pflanzaktionen durch, bei denen man mit vielen engagierten Menschen gemeinsam viele Bäume pflanzen kann.

IF

Das war jetzt also der Einstiegs-Post zum Bäume pflanzen. Ich denke, da werden noch viele, viele folgen ;). Wenn alles gut geht, kann ich zum Beispiel schon nächsten Monat bei einer Akademie von Plant for the planet teilnehmen. Bäume pflanzen ist doch schon was Tolles, nicht? 🙂

glg,

Hanniballchen