Ein kritischer Blick auf unseren Teller

Huhu ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, mit was man ganz viel bewegen kann, bzw. eigentlich einfach bewegt. Ob man nun will oder nicht, unsere Ernährung bewirkt viel mehr als nur einen kurzen Gaumenkitzel. Keine Sorge, ich möchte euch keinesfalls um ebendiesen geschmacklichen Genuss bringen… nur zum Nachdenken… und anschließend zum Handeln :D.

Tiere, Lebewesen, die genauso fühlen wie du und ich, fristen zumeist ein kurzes, aber umso schlimmeres Dasein. Sie stehen monatelang auf ein und demselben Boden, ohne Beschäftigung, Sonne oder Platz, dafür mit Verstümmelungen, Schmerzen und Langeweile, bis sie einen nicht minder grausamen Tod sterben. Die wenigsten möchten das unterstützen, die meisten tun es. Mit jedem Stück Fleisch, das du isst, gibst du in Auftrag, dass Tiere in Mastanlagen wie Produkte behandelt werden…

schweinchen

Aber das ist nicht das Einzige,  was dieses Schnitzel auf deinem Teller bewirkt:

  • Große Waldflächen werden gerodet, um dort Futtermittel für die Nutztierhaltung anzubauen.
  • Die riesigen Mengen Gülle tragen zum Waldsterben bei und verschmutzen das Grundwasser.
  • Zu viel Fleisch erhöht das Risiko für Krebs, Bluthochdruck und Diabetes.
  • 18% der weltweiten Treibhausgase werden durch die Tierhaltung verursacht.

treibhauseffekt_ernaehrung

Aber ich bin ganz ehrlich: für mich waren diese Punkte alles nur kleine „Extras“. Ich will und kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere, nur für ein kleines Geschmackshighlight, so behandelt werden.

Und vegetarische/vegane Ernährung ist vielleicht vieles, aber ganz sicher nicht geschmacklos. Aus tierlosen Nahrungsmitteln lassen sich ganz tolle Gerichte zaubern. Einige davon präsentiere ich euch gerne demnächst auf diesem Blog. Aber ich bin nochmal ehrlich: wer auf Fleisch verzichten, verzichtet eben auch auf Fleisch. Veggie-Schnitzel schmecken nicht nach Schwein. Sie sind nicht weniger würzig, nicht weniger lecker, aber eben einfach Veggie-Schnitzel.

Aber auch wenn vieles dafür spricht, verstehe ich es auch, wenn jemand nicht komplett auf diesen Schnitzelgeschmack verzichten möchte. Aber man kann das Ganze schließlich auch im kleinen Rahmen betreiben. Eine sehr schöne Idee ist zum Beispiel der Flexitarier-Tag: dabei wird an einem Tag in der Woche einfach kein Fleisch gegessen. So entdeckt man viele gute vegetarische Gerichte, tut nebenbei den Tieren, der Umwelt und seiner Gesundheit Gutes und steigert sich vielleicht schon ganz bald auf zwei Veggie-Tage.

Aber allen, die Massentierhaltung satt haben, kann ich wirklich nur empfehlen: probiert mal eine Woche vegetarisch zu leben. Ganz ehrlich: schwierig ist das nicht; und ich habe es noch kein einziges Mal bereut, dass jetzt keine Tiere mehr für mich sterben müssen :). Alle Interessierte finden hier weitere Infos: http://www.selbst-wenn.de/

glg,

Hanniballchen

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4 Gedanken zu “Ein kritischer Blick auf unseren Teller

  1. Sehe diese Sache genau wie du! Nur weil es gut schmeckt, dürfen wir noch lange keine Tiere töten. Das wäre ja als wenn man tausende an Morden begeht, weil es eben Spaß macht! Und veganes/vegetarisches Essen kann sehr lecker und abwechslungsreich sein. Die Menschen müssen nur langsam mal den ersten Schritt machen und dann kommt alles wie von selbst 🙂

    • Huhu,
      vielen Dank für Deinen Kommentar :). Genau, man muss es einfach mal ausprobieren! Denn wenn man dann mehr auf seine Ernährung achtet, tut man ja sich selbst, den Tieren und der Umwelt Gutes.
      glg,
      Hanniballchen

  2. Stimme dir in allen Punkten voll und ganz zu, danke auch für den guten Link!
    Aufklären, aufklären, aufklären… nie aufgeben! Belehrungen wirken aber meist kontraproduktiv. Also: aufklären, sachlich bleiben (ich weiss, ist manchmal sehr schwer), Bilder und Filme zeigen, immer wieder… usw. ABER: anstatt sagen „du musst dies oder das“ besser einfach „Denk mal drüber nach!“ Ist meine Erfahrung (bin Lehrerin 😉
    Ich mache z.B. mit meiner Klasse vegane Sandwiches zum Schlussfest. Ich werde auf die Fussball-WM zu reden kommen und auf den Regenwald in Brasilien, Abholzung etc. natürlich auch auf die geopferten Tiere… Kinder sind ja nicht doof… denen tun die Kälbchen in den Iglus leid… So gibt es ganz natürlich einen „Aufhänger“, warum wir jetzt eben mal solche Sandwiches machen (die anderen Gruppen machen „natürlich“ Salami und Wurst… – unsere heissen dann FUSSBALL-KLIMA-SANDWICH

    • Huhu Rotkäppchen,
      vielen Dank für deinen tollen Kommentar :). Stimmt, bei Belehrungen fühlen sich viele schnell angegriffen… gut funktioniert meist auch das Vorleben, also indem man nicht nur davon redet, sondern auch wirklich selbst was tut. So wie du mit den Sandwiches. Das finde ich wirklich super, wenn du den Kinder schon den Umwelt-/Tierschutz nahebringst (Grundschule, oder?). Und das auf eine so schöne Weise, wo sie gleich noch selbst was machen dürfen – spitze! 🙂
      Würde mich freuen, wenn du dann mal berichtest, wie es so gelaufen ist.
      glg,
      Hanniballchen

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