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Besuch bei meiner Patenkuh „Scheggi“

Huhu ihr Lieben,

heute hab ich mal was ganz schönes für euch: diesen Samstag stattete ich nämlich meiner Patenkuh Scheggi einen Besuch ab :).

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Hä, Patenkuh? Ja, ihr habt schon richtig gehört: letztes Weihnachten bin ich Patin von einer Biokuh geworden. Das Ganze ist eine Aktion der Andechser Molkerei. Als große Molkerei für Bio-Milchprodukte stellen sie ja eine Verbindung zwischen dem Verbraucher und dem Erzeuger dar. Und diese Verbindung läuft jetzt nicht mehr nur über ihre Produkte, sondern auch über Patenschaften für die Kühe der Biohöfe. Als Pate erhält man zwei Genusspakete (mit Käse, Joghurt, Trinkjoghurt etc. der Andechser Molkerei), Infos rund um das Leben der Biokühe und die Zusicherung, dass es deine Kuh gut hat.

Und da mein Kuh, die Scheggi, ganz in der Nähe von meiner Oma lebt, habe ich sie jetzt schon das zweite Mal besucht :). Wie für einen Demeter-Betrieb zu erwarten, standen die Kühe jetzt, Anfang Sommer, auf der Weide. Diese liegt um den Stall herum, sodass die Tiere selbst entscheiden können, ob sie lieber drinnen oder draußen sein möchten. Wenn es aber nicht gerade Futter gibt, wird doch die Wiese bevorzugt. Die Scheggi ist dort wirklich nicht zu übersehen. Schließlich ist sie der einzige Schecke unter lauter Braunvieh ( sie war auf einem anderen Hof nicht gewollt und sollte geschlachtet werden, deshalb hat sie der Junior-Bauer bei sich aufgenommen). Da lag sie also mitten auf der Weide, wurde von einer anderen Kuh gepflegt… und hatte einen ganz schön dicken Bauch – in ca. zwei Wochen bekommt sie nämlich ein Kälbchen!

Ich muss sagen, dass ich wirklich ziemlich angetan bin von den Kühen. Sie waren alle sehr interessiert, kamen her und ließen sich streicheln. Und der Junior Bauer kennt sie alle, mit ihren ganz speziellen Charakteren ;). Scheggi zum Beispiel wird als „rüstige Dame, flott unterwegs“ beschrieben :D.

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Jetzt wollt ihr doch sicher auch alle so eine nette Patenkuh, oder? Dann schaut euch einfach mal hier um: http://www.kuhpatenschaft.de/

glg,

Hanniballchen

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Ein kritischer Blick auf unseren Teller

Huhu ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, mit was man ganz viel bewegen kann, bzw. eigentlich einfach bewegt. Ob man nun will oder nicht, unsere Ernährung bewirkt viel mehr als nur einen kurzen Gaumenkitzel. Keine Sorge, ich möchte euch keinesfalls um ebendiesen geschmacklichen Genuss bringen… nur zum Nachdenken… und anschließend zum Handeln :D.

Tiere, Lebewesen, die genauso fühlen wie du und ich, fristen zumeist ein kurzes, aber umso schlimmeres Dasein. Sie stehen monatelang auf ein und demselben Boden, ohne Beschäftigung, Sonne oder Platz, dafür mit Verstümmelungen, Schmerzen und Langeweile, bis sie einen nicht minder grausamen Tod sterben. Die wenigsten möchten das unterstützen, die meisten tun es. Mit jedem Stück Fleisch, das du isst, gibst du in Auftrag, dass Tiere in Mastanlagen wie Produkte behandelt werden…

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Aber das ist nicht das Einzige,  was dieses Schnitzel auf deinem Teller bewirkt:

  • Große Waldflächen werden gerodet, um dort Futtermittel für die Nutztierhaltung anzubauen.
  • Die riesigen Mengen Gülle tragen zum Waldsterben bei und verschmutzen das Grundwasser.
  • Zu viel Fleisch erhöht das Risiko für Krebs, Bluthochdruck und Diabetes.
  • 18% der weltweiten Treibhausgase werden durch die Tierhaltung verursacht.

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Aber ich bin ganz ehrlich: für mich waren diese Punkte alles nur kleine „Extras“. Ich will und kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere, nur für ein kleines Geschmackshighlight, so behandelt werden.

Und vegetarische/vegane Ernährung ist vielleicht vieles, aber ganz sicher nicht geschmacklos. Aus tierlosen Nahrungsmitteln lassen sich ganz tolle Gerichte zaubern. Einige davon präsentiere ich euch gerne demnächst auf diesem Blog. Aber ich bin nochmal ehrlich: wer auf Fleisch verzichten, verzichtet eben auch auf Fleisch. Veggie-Schnitzel schmecken nicht nach Schwein. Sie sind nicht weniger würzig, nicht weniger lecker, aber eben einfach Veggie-Schnitzel.

Aber auch wenn vieles dafür spricht, verstehe ich es auch, wenn jemand nicht komplett auf diesen Schnitzelgeschmack verzichten möchte. Aber man kann das Ganze schließlich auch im kleinen Rahmen betreiben. Eine sehr schöne Idee ist zum Beispiel der Flexitarier-Tag: dabei wird an einem Tag in der Woche einfach kein Fleisch gegessen. So entdeckt man viele gute vegetarische Gerichte, tut nebenbei den Tieren, der Umwelt und seiner Gesundheit Gutes und steigert sich vielleicht schon ganz bald auf zwei Veggie-Tage.

Aber allen, die Massentierhaltung satt haben, kann ich wirklich nur empfehlen: probiert mal eine Woche vegetarisch zu leben. Ganz ehrlich: schwierig ist das nicht; und ich habe es noch kein einziges Mal bereut, dass jetzt keine Tiere mehr für mich sterben müssen :). Alle Interessierte finden hier weitere Infos: http://www.selbst-wenn.de/

glg,

Hanniballchen

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Bäume pflanzen – ein Schritt zur besseren Welt

Huhu ihr Lieben,

puh, war das heiß heute! Während  ich nachmittags mit einem Hund aus der Nachbarschaft spazieren gegangen bin, wurde ich förmlich gebraten ;). Und wie ich so dahinging, hab ich mir mal überlegt, was denn noch so zum Gutes tun gehört. Mmh, Umweltschutz… Klimawandel… Bäume pflanzen!

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Dass Bäume für die Erde von extremer Wichtigkeit sind, ist wohl den meisten bekannt. Schließlich speichern Bäume das von allen Lebewesen produzierte CO2 und wandeln es wieder in Sauerstoff um. Das Ganze ist eigentlich eine ziemlich geniale Konstruktion, bei der wir Menschen rein gar nichts tun müssen… – nichts tun dürften. Denn leider machen wir nicht nichts, sondern produzieren viel zu viel CO2 und holzen gleichzeitig immer mehr Bäume ab, sodass es nicht mehr so funktioniert, wie es funktionieren sollte. Es gelangt zu viel CO2 in die Luft, was die Klimaerwärmung zur Folge hat. Und wie lernen wir es in der Schule schon immer so schön? – man muss das Problem am Ursprung lösen. In unserem Fall also: um die Klimaerwärmung zu vermindern, müssen wir erstens weniger CO2 in die Luft pusten und zweitens Bäume pflanzen.

Um Gutes zu tun, könntest du jetzt also

  • nach draußen gehen und einen Baum pflanzen. Ein Baum bringt natürlich nicht wirklich viel, aber immerhin mehr als kein Baum :D. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch mit deiner Klasse, deinen Freunden, Verwandten, Bekannten etc. zusammen mehrere Bäume zu pflanzen.
  • Bäume spenden. Du spendest einen bestimmten Betrag (meist ca. 1-3€ pro Baum) und andere pflanzen dafür Bäume für dich. Das geht beispielsweise bei http://www.plant-for-the-planet.org/de oder http://www.iplantatree.org/home.
  • an Pflanzaktionen teilnehmen. Die Organisation „Plant for the planet“ führt immer wieder in vielen Teilen der Welt große Pflanzaktionen durch, bei denen man mit vielen engagierten Menschen gemeinsam viele Bäume pflanzen kann.

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Das war jetzt also der Einstiegs-Post zum Bäume pflanzen. Ich denke, da werden noch viele, viele folgen ;). Wenn alles gut geht, kann ich zum Beispiel schon nächsten Monat bei einer Akademie von Plant for the planet teilnehmen. Bäume pflanzen ist doch schon was Tolles, nicht? 🙂

glg,

Hanniballchen

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Mein Blog hat diesen Baum gepflanzt!

Meine lieben Blogger,

heute habe ich was zum Gutes tun ganz speziell für euch :).

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Ich habe meinen Blog ja unter anderen für die Umwelt; da ist es natürlich blöd, dass mein Blog gleichzeitig gegen die Umwelt arbeitet. Schließlich läuft er über einen Server, der Strom verbraucht. Okay, ein Blog macht da nicht wirklich viel aus, aber es gibt ja nicht nur meinen Blog, sondern noch viele, viele andere, sodass doch ganz schön was zusammen kommt… und eine Chance etwas Gutes zu tun, sollte man nie verpassen!

Hier ist sie also, die Möglichkeit die Umweltsünden unsrer Blogs wenigstens ein bisschen auszugleichen: Mit der Aktion „Ein Blog, ein Baum“ pflanzen die Organisationen „I plant a tree“ und „ITSTH“ einen Baum für jeden Blogger, der sich beteiligt. Es ist ganz einfach: informiere in einem kurzen Posting deine Leser über diese Aktion, füge den „Mein Blog hat diesen Baum gepflanzt“ irgendwo in deinem Blog ein, um Flagge zu zeigen und gib anschließend „ITSTH“ Bescheid. Fertig!

Ich muss sagen, das Ganze finde ich echt eine richtig unterstützenswerte und tolle Sache. Gerne werde ich mich noch ein bisschen mehr über diese Aktion informieren (z.B. wo und wie viele Bäume bisher gepflanzt wurden) und euch dann nochmal berichten. Aber auf jeden Fall zeugt es ja schon mal für eine Bewegung gegen den Klimawandel und die Waldvernichtung… und ich bin nur zu gerne mit euchTeil dieser Bewegung.

Hier findet ihr die Aktion: http://www.easy2sync.de/de/ueber/ablogatree.php

Freu mich schon darauf die Baum-Buttons auf euren Blogs zu finden :D.

glg,

Hanniballchen