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Mein Weg in den Tod ist die Hölle – LKWs gegen Tiertransporte

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Versetzen wir uns doch zu Beginn mal kurz in die Lage eines Kälbchens, nennen wir es mal Max, das wegen seines Fleisches geboren wurde (in wirklich hat Max natürlich keinen Namen, sondern eine Zahl, die er an seinem Ohr trägt – zur besseren Übersicht). Gleich nach seiner Geburt in Bayern wird Max von seiner Mutter getrennt und in einen engen und dunklen Transporter verfrachtet. Angst, Hitze und Enge machen die Fahrt für ihn schon zu einer wahren Tortur, obwohl es nur ein sehr kurzer Transport ist. Bis nach Niedersachsen geht es, wo Max dann ca. fünf Monate lang die ganze Zeit auf demselben Stück Spaltenboden stehen darf. Anschließend wird er wieder in einen Tiertransporter verfrachtet. Aber dieser Trip sollte ganz anders werden als der erste. In einem Doppeldecker diesmal – weit weg, bis nach Italien. In einer unnatürlichen Körperhaltung, damit sein Kopf nicht an die niedrige Decke des doppelstöckigen Transporters stößt, steht Max also da. Aber nicht lange, denn schon bei der ersten Kurve passiert es: er verliert das Gleichgewicht und stürzt auf den harten Boden. Diese Fahrt zum Schlachthof sollte für Max wirklich die Hölle werden. Enge, Stress, unerträgliche Hitze, Durst und seine schmerzenden Verletzungen setzen dem Jungtier auf der tagelangen Fahrt so stark zu, dass es bei seiner Ankunft völlig entkräftet zusammenbricht…

Aber was ist es, was als ausreichender Grund gilt, um Tiere derartigen Qualen auszusetzen? Warum wurde Max nicht dort gemästet und geschlachtet, wo er auch geboren wurde? Es gibt eine ganz einfache Antwort auf diese Fragen: Geld. In Niedersachsen ist das Futter einfach billiger; in Italien ist das Schlachten so günstig wie sonst nirgends. Das und ähnliches ist für den Menschen Grund genug, um jedes Jahr rund 4oo Millionen Tieren den Weg in den Tod zur Hölle zu machen.

Tiertransporte – etwas, was sehr viele Menschen für vermeidbare Tierquälerei halten. Im Zuge der Kampagne „8hours“ sind mehr als 1,1 Millionen Stimmen für eine zeitliche Begrenzung von Tiertransporten zusammen gekommen. Und obwohl auch die Mehrheit der EU-Parlamentsabgeordneten dafür unterschrieb, bewirt hat die ganze Kampagne dann doch nichts – irgendwer war wohl doch nicht zufrieden mit der Änderung (wenn ich mich recht errinnere hieß es dabei, dass schlechte Auswirkungen auf die Ernährungssituation in Deutschland befürchtet werden ^^). Das einzige, was also erreicht wurde ist, dass die Menschen auf die Tiertransporte aufmerksam geworden sind. Die Mehrheit weiß jetzt über die tierquälerischen Zustände Bescheid und kann selbst entscheiden, wie gehandelt werden soll.

Und der Kampf gegen tagelange Tiertransporte ist natürlich noch lange nicht zu Ende. Erst jetzt gerade beginnt der Deutsche Tierschutzbund damit, LKW-Planen mit dem Mein.Weg.in.den.Tod.ist.die.Hölle-Aufruck zu versehen und durch ganz Deutschland zu schicken. Schließlich müssen die Menschen immer wieder an Missstände errinnert werden, damit sich überhaupt etwas tut. Hier könnt ihr euch die ersten Fahrten der LKWs anschauen: http://www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte.html

Aber auch der Verbraucher selbst, kann etwas gegen diese Tiertransporte tun. Eine sehr simple Möglichkeit wäre es, beim Kauf von Fleisch darauf zu achten, dass bei „Geboren in…“, „Gemästet in…“ und „Geschlachtet in…“ dasselbe Land (am besten D für Deutschland) steht. Auch beim Kauf von Bio-Fleisch kann man auf bessere Behandlung beim Transport hoffen. Die tierfreundlichste Methode ist es wohl überhaupt kein Fleisch mehr zu essen. Oder man fordert die zuständigen EU-Komissare dazu auf, etwas zu ändern. Das wäre beispielsweise hier über den Deutschen Tierschutzbund möglich: http://www.tierschutzbund.de/aktion/kampagnen/landwirtschaft/stoppt-tiertransporte/aktiv-werden-gegen-tiertransporte.html

So, das wars erst mal von meiner Seite. Ich würde mich sehr über eure Meinung zum Thema Tiertransporte freuen :).

glg,

Hanniballchen

 

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Der Millionentod der Eintagsküken

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Gestern habe ich im Fernsehen bei focus21 einen ergreifenden und sehr informativen Bericht über das Leben, bzw. eigentlich ja Nicht-Leben, von den Brüdern der Legehennen gesehen.

Wirtschaftlich gesehen sind die männlichen Küken für nichts zu gebrauchen, weder zum Eierlegen noch zur Mast. Die Rasse der Legehennen wurde nämlich so gezüchtet, dass sie so viele Eier wie möglich legt, dadurch aber kaum Fleisch ansetzt. Und was machst du mit etwas, was du nicht gebrauchen kannst? Ja, du wirfst es weg. Genau das passiert mit Millionen von Küken. Jeden Tag werden sie direkt nach der Geburt vergast. Der ursprüngliche Auslöser für dieses wahre Dahinschlachten von Tieren sind, wie eigentlich immer, die Lebensmittelpreise. In allen Läden muss es alles immer geben und zwar billiger als beim Nachbarladen. Durch den steten Preiskampf ist die ehemalige Landwirtschaft zu einer Hochleistungsindustrie geworden, die Lebewesen wurden zu Produkten.

Aber Tiere nur zur Welt zu bringen, um sie sofort wieder umzubringen, das ist wirklich etwas unglaubliches, was sich der Mensch da anmaßt. Das wurde kurz vor Ostern sogar in der Agrarminister-Konferenz eingesehen. Das Problem ist anerkannt worden, Forschungsprojekte werden durchgeführt und Alternativen gesucht. Bisher wurde das systematische Töten von der Politik immer noch geduldet, aber jetzt wird langsam deutlich, dass zu wenig Tierschutz Wähler fernhält. Zusätzlich wurde der öffentliche Druck immer größer, sodass plötzlich alle gegen die Kükentötung sind.

Als Lösungen werden momentan diese drei Alternativen gesehen:

  • Die Gockelaufzucht: hier werden die Brüder der Legehennen ebenfalls großgezogen. Deren dunkles Fleisch mit den dicken Schenkeln ist für Verbraucher noch ziemlich ungewohnt, was aber ja nicht heißen muss, dass es schlecht ist. Bei der Aufzucht von Hähnen muss aber natürlich viel Zeit und Geld investiert werden, das Projekt würde akso nur funktionieren, wenn jede Legehenne ihren Bruder sponsert. So würde ein Zuschlag von etwa drei oder vier Cent pro Ei entstehen.
  • Das Zweinutzhuhn: es wird eine Hühnerrasse gesucht, die sowohl viele Eier legt als auch reichlich Fleisch ansetzt. Dabei könnten alle Küken verwendet werden, egal ob Männchen oder Weibchen. Das Ganze ist ja eigentlich eine Rückbesinnung zu Großmutters Hühner; schließlich wurden früher die Vögel auch erst für Eier gehalten und anschließend geschlachtet. Die Eier der Zweinutzhenne würden dann etwa zwei Cent, das Fleisch ca. 35% mehr kosten.
  • Die Geschlechtsfrüherkennung: hierbei möchte man sich zu Nutzen machen, dass man bereits nach zehn Tagen bestimmen kann, ob aus dem Ei ein männliches oder weibliches Küken schlüpfen wird. So könnte man die Hähne töten, bevor sie zur Welt kommen. Aber auch bei dieser Methode würden selbstverständlich zusätzliche Kosten anfallen.

Letztendlich liegt es an uns: sind wir bereit für eine Schachtel Eier 1,30€ statt 0,99€ zu zahlen? Für mich ist das eigentlich gar keine Frage, aber wir bekommen sicherlich genug Bedenkzeit. Frühestens in ein paar Jahren wird überhaupt irgendeine Änderung vorgenommen werden, wenn die Küken bis dahin nicht längst schon wieder in Vergessenheit geraten sind…

Also, schaut euch auf jeden Fall dieses Video des Fernsehberichts an: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2139818/Der-Millionentod-der-Eintagskueken#/beitrag/video/2139818/Der-Millionentod-der-Eintagskueken

In dieser Welt wurde eindeutig schon viel zu viel weggeschaut und verdrängt, jetzt sollten wir endlich mal handeln… Ich würde mich über eure Gedanken zum Video oder der Kükentötung allgemein freuen. Ich war da nämlich erstmal ziemlich geschockt… Auf jeden Fall berichte ich hier, falls irgendwas für die Mini-Hähne unternommen wird.

glg,

Hanniballchen

Kurzmitteilung
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Im letzten Post hab ich doch von der Protestaktion des Deutschen Tierschutzbundes zur Kennzeichnungspflicht von Eiprodukten berichtet. Bis aber endlich umgesetzt wird, dass auf Tierprodukten draufsteht, aus welcher Haltungsform die Eier stammen, schafft die Albert Schweitzer Stiftung Klarheit.

Viele deutsche Tierschutzorganisationen kämpfen in der Kampagne „Deutschland wird käfigfrei“ dafür, dass keine Käfigeier mehr verwendet werden. Dazu führen sie seit 2009 mit verschiedenen Unternehmen Gespräche und versuchen sie davon zu überzeugen, käfigfrei zu werden. Über 200 Unternehmen haben daraufhin schon ihren Ausstieg aus der Verwendung von Käfigeiern erklärt. Erst vor Kurzem folgten die Firmen Escoffier, Homann Feinkost, McCain und Mövenpick. Natürlich ist der Umstieg auf Bodenhaltung keine wirklich gute Lösung, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

Aber was bringt es, wenn zwar immer mehr Unternehmen käfigfrei werden, jedoch niemand weiß, welche Firmen denn jetzt welche Eier verwenden? Das hat sich die Albert Schweitzer Stiftung wohl auch gedacht und promt Listen erstellt, die für Transparenz sorgen. Nach verschiedenen Bereichen sortiert sind hier die Unternehmen aufgeführt, bei denen klar ist, welche Eier sie hernehmen: http://albert-schweitzer-stiftung.de/kampagnen/kaefigfrei.

Das ist doch mal eine super Hilfestellung zum Gutes tun, oder? Schaut nach, welche Firmen käfigfrei sind und unterstützt sie mit eurem Einkauf, bzw. boyottiert diejenigen, denen die Tiere egal sind. Also, lasst und gemeinsam ein Zeichen setzen, dass Tierqual hier nicht mehr erwünscht ist! 🙂

glg,

Hanniballchen

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Gutes tun zu Ostern

Hallihallo,

Ostern steht vor der Tür und damit landen wohl wieder Massen an Eiern auf dem Tisch. Das ist ja auch ein alter Brauch und den möchte ich hier gar nicht kritisieren. Aber vielleicht habt ihr ja in den Feiertagen auch mal kurz Zeit, an die Tiere zu denken. Hier wären auf jeden Fall ein paar Tipps, wie man zum Fest nicht nur andere Menschen, sondern auch die Tiere glücklich machen kann ;).

  •  Eier selbst bemalen! Gekaufte Ostereier stammen fast immer aus Käfighaltung und es ist auch ungewiss, was da für Farben verwendet wurden… Außerdem macht das Eierbemalen (am besten im Kreise der Familie) doch auch richtig Spaß! Nehmt euch also die Zeit und lasst eurer Kreativität freien Lauf 😀
  • Bitte kein Kaninchenbraten! Er ist vielleicht Tradition und eventuell schmeckt er sogar, aber bitte verzichtet auf den Kaninchenbraten. Seit 2013 gibt es zwar eine Verordnung zur Kaninchenmast, aber diese ist eindeutig noch völlig unzureichend. Immer noch fristen 25 Millionen Mastkaninchen in Deutschland ihr Leben in engen Drahtkäfigen. Es gibt aber so viele leckere tierfreundliche Alternativen – vegetarisch, vegan oder mit Bio-Fleisch – mit garantiert glücklichen Gästen und Tieren 🙂
  • Eier, für viele ein ganz wichtiges Produkt zu Ostern. Nicht nur pur zum Frühstück, sondern auch in Osterkränzen, Hefegebäck oder Festtagstorten zum Kaffee kommen sie zum Einsatz. Wenn ihr nicht wollt, dass viele Hennen für diesen einen Tag leiden mussten, solltet ihr auf jeden Fall auf eine gute Bio-Qualität achten. Aber auch auf den meisten Biobetrieben werden die Brüder der Legehennen gleich nach der Geburt getötet… naja, wie weit der Tierschutz gehen sollte, muss jeder für sich selbst entscheiden.
  • Kennzeichnungspflicht fordern! Backmischungen, Nudeln, Fertiggebäck, Eierlikör, vorgefärbte Ostereier… in all diesen Produkten sind Eier enthalten. Aber welche? Käfig-, Boden-, Freiland- oder Biohaltung? Das verschweigen uns die Hersteller vorsichtshalber mal ^^ Für Ei-Produkte gibt es nämlich noch keine Kennzeichnungspflicht, was zur Folge hat, dass die meisten billige Käfigeier verwenden… (schließlich muss man sich ja für nichts rechtfertigen…). Ehrlich gesagt, finde ich es eine ziemliche Frechheit, dass man als Verbraucher keine Chance hat, heraus zu finden, was für Eier verarbeitet wurden! Immer mehr Menschen möchten diese tierquälerische Haltung nicht unterstützen und kaufen keine Käfigeier mehr, das würde sicher auch bei anderen gekennzeichneten Produkten funktionieren. Hier geht es zur Protestaktion des Deutschen Tierschutzbundes ganz nach dem Motto „Wo Tierqual drin ist, muss auch Tierqual draufstehen“: http://www.tierschutzbund.de/protestieren-ei-produkte.html (da gibt es auch noch viel mehr Infos über Eier, Hühner und die Macht der Verbraucher)
  • Vorsicht beim Osterfeuer! Traditionell wird in der Osternacht zum Gottesdienst oft ein Osterfeuer entzündet. Ein echt tolles Ereignis, aber damit es nicht tödlich endet, sollte man den Holz-/Reisighaufen vor dem Anünden nochmal umschichten. Für Igel und andere kleine Tiere stellt er nämlich einen perfekten Unterschlupf dar, so lange, bis es plötzlich heiß wird…

So, das wars erstmal von meiner Seite :). Wenn euch noch mehr Tipps für ein tierfreundliches Osterfest einfallen, nur her damit!

glg,

Hanniballchen

 

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Wenn Plastiktüten tödlich werden…

Heyho,

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heute war ich gemeinsam mit meinen Freundinnen beim Shoppen.  Und was findet man an jeder Kasse? – genau, Plastiktüten.

Schauen wir uns das Leben so einer Plastiktüte doch mal genauer an. Zuerst liegt sie wohl eine ganze Weile einfach nur rum. Solange, bis irgendwann jemand kommt, der vielleicht seine Einkaufstasche zu hause vergessen oder einfach keine Ahnung hat, was so eine Flut an Plastikmüll so alles anstellen kann. Er befüllt die Plastiktüte also mit seinen Einkäufen und trägt sie ein Weilchen mit sich rum. Anschließend landet sie im Müll – optimalerweise.  Es kommt nämlich auch vor, dass sie es gar nicht bis zum Müll schafft, sondern schon auf dem Weg irgendwo „verloren“ geht.  Dann wird sie vom Wind weiter getragen, bis sie irgendwann in einem Busch hängen bleibt – optimalerweise. Es kommt nämlich auch vor, dass sie bis ins Meer gelangt. Dort wird sie von Robben, Seevögeln, Meeresschildkröten und Walen für Nahrung gehalten. So endet nicht nur das Leben unserer Plastiktüte, sondern auch das des Tieres. Wenn die Tüte nicht gleich gefressen wird, so wird sie mit der Zeit durch das Wasser und die Sonne zersetzt und anschließend von Fischen gefressen, die dann auf unserem Teller landen…

Hier mal ein paar Fakten:

  • 200 Plastiktüten verwendet durchschnittlich jeder Bürger der EU pro Jahr
  • 20 Minuten wird eine Plastiktüte im Durchschnitt benutzt
  • Jahrhunderte dauert es aber, bis eine Plastiktüte zersetzt wurde
  • 8 Milliarden Tüten landen nicht im Müll, sondern werden achtlos weggeworfen
  • Riesige Müllstrudel sind so schon in den Ozeanen entstanden
  • 1 Million Tiere sterben jährlich qualvoll an verschlucktem Plastikmüll

Natürlich gilt das ganze auch für anderen Plastikmüll, nicht nur für die Tüten, aber bei Plastiktüten finde ich es eigentlich am schlimmsten. Niemand braucht Plastiktüten, jeder kann auch mit einer normalen Einkaufstasche vorlieb nehmen.

Es gibt eigentlich zwei ganz simple Lösungen:

  • Auf Plastiktüten zu verzichten und an andere Leute zu appellieren ( wie lange versuchen wir das schon? ^^)
  • Plastiktüten per Gesetz verbieten: die EU will die Verantwortung auf die Länder übertragen. Zukünftig sollen die Staaten selbst entscheiden, ob man für die Tüten etwas zahlen muss oder sie einfach gänzlich verboten werden. Am 17.April stimmt das EU-Parlament über Kunststofftüten ab.

Also, meine Bitte an euch: folgt diesem Link und unterzeichnet die Petition von „Rettet den Regenwald“ an die zuständigen Politiker, damit ein Verbot von Plastiktüten durchgesetzt wird „https://www.regenwald.org/aktion/935/aktion-stoppt-die-plastiktueten“. Ich hab auch schon unterschrieben :D.

glg,

Hanniballchen

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Nistkastenbauen – für glückliche Vögel!

Huhu ihr Lieben,

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letzten Samstag hab ich mal wieder was Gutes getan ;). Von der Tierschutzjugend Erding aus haben wir nämlich Nistkästen gebaut.

Bevor aber losgelegt wurde, kam die Frage auf, warum man überhaupt Nistkästen baut. Sind die Vögel etwa zu blöd sich selbst ein Nest zu bauen? Nein, aber sie tun sich immer schwerer, einen geeigneten Platz für ihr Nest zu finden. Ursprünglich haben sie dieses in einem alten, morschen Baum angelegt, später dann in Häusern und Ställen aus Holz. Nur leider gibt es jetzt kaum noch so alte Bäume und Höfe, sodass den Vögeln die Nistplätze ausgehen. So entstand also die Idee, die Tiere mit Nistkästen zu unterstützen (und es ist doch auch schön, wenn dann so nah bei einem kleine Vögelchen die Welt entdecken, oder?)

Für den Bau unserer Nistkästen haben wir die Anleitung für Höhlenbrüter-Nistkästen vom NABU verwendet. Diese und noch weitere Tipps zum Nistkastenbau findet ihr hier: http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/tippsfuerdiepraxis/nistkaesten/01083.html.   Es wurde also angezeichnet, gebohrt, geschliffen und geschraubt. So lange, bis schließlich ein Häuschen vor uns stand, das nur darauf wartete, bemalt zu werden. Der Deckel erhält am besten einen Schutzlack gegen Nässe, aber den Rest kann man ganz nach seinen Wünschen gestalten.

Und so sieht dann der fertige Nistkasten aus:

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Wer jetzt also auch etwas Gutes für die Vögel in seinem Garten tun möchte, ich kann es jedem wirklich nur ans Herz legen, so einen Nistkasten zu bauen. Denn es macht nicht nur die Vögel, sondern auch sich selbst glücklich 🙂

 

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Gutes tun – to go!

Huhu ihr Lieben,

ich, die junge Tierfreundin Hanniballchen, habe diesen Blog eröffnet, weil ich Gutes tun und andere dazu inspirieren möchte. Ich meine, es passiert viel zu viel Falsches auf der Welt… aber das hier soll kein Blog zum Jammern werden (denn was nutzt es der Umwelt und den Tieren rumzusitzen und zu schimpfen?), nein, das hier soll ein Blog zum Handeln werden!

Generell möchte ich hier Anregungen und Tipps sammeln, wie man die Welt ein kleines bisschen verbessern kann, verbunden mit Tier-, Umweltschutznews und Infos.

Bevor ich diesen Blog hier eröffnet habe, habe ich mir mal überlegt, wie man denn so Gutes tun kann. Hier mal eine Auswahl meiner Gedanken:

– beim Einkaufen: das finde ich einen ganz wichtigen Bereich, der oft unterschätzt wird. Aber mit jedem Einkauf unterstützt man einen bestimmten Hersteller und somit auch eine bestimmte Herstellungsweise… in die gute, wie in die schlechte Richtung… Ich werde hier Siegel und Firmen zur Orientierung vorstellen, gerne auch mal mit Produktbewertungen (schließlich bringt es auch nichts, wenn die Produkte dann ziemlicher Mist sind…). Desweiteren findet hier auch die Alternative zum Einkaufen von Produkten mit oft undefinierbaren Incis seinen Platz: das Selbermachen! Was eigentlich mit zum Einkaufen gehört, aber hier einen extra Punkt erhalten soll, ist

– die Ernährung: was essen wir da eigentlich? Diese Frage möchte ich mal ein bisschen auf den Grund gehen. Außerdem stelle ich euch gerne ein paar tierfreundlich (und schmackhafte) Rezepte vor.

– an Aktionen teilnehmen: von Unterschriftenlisten, über große Demos bis hin zu Pflanzaktionen – man muss gar nicht alles selber planen, alle größeren Tier- und Umweltschutzorganisationen unternehmen so einige Aktionen. Diese dürfen hier natürlich auch nicht fehlen.

– im kleinen Rahmen: nein, keine Plastiktüten mehr zu verwenden rettet nicht die Welt… aber es ist doch eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung! Also, lasst eurer Fantasie freien Lauf, in diesem Blog findet ihr die nötigen Hintergrundinfos, Neuigkeiten und Anregungen!

So, das waren also mal meine Ideen. Wenn von euch noch jemandem was einfällt, nur her damit. Ich freue mich über jeden Kommentar 🙂 glg,

Hanniballchen