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Bevor die Bienen aussterben…

Huhu ihr Süßen,

und, habt ihr alle die Sommerpause gut überstanden?

Wie ihr dem Titel ja schon entnehmen könnt, geht es mir heute darum, die Bienen zu retten. Diese sterben nämlich still und leise vor sich hin, wodurch die ganze Nahrungskette gefährdet wird. Ohne Bienen verschwinden auch alle möglichen Obst-, Gemüse- und Nusssorten von der Bildfläche!

Aber warum sind sie denn überhaupt in Gefahr? Während Chemiekonzerne immer noch behaupten, schuld wären Krankheiten, Lebensraumverlust oder „doch einfach Schicksal ^^“, haben große unabhängige Studien herausgebracht, dass neonicotinoide Pestizide (werden in der Landwirtschaft eingesetzt, um Pflanzen vor Insekten zu schützen) die Ursache dafür sind.

Was können wir jetzt für die Bienen tun? In fünf Tagen könnten diese schädlichen Pestizide in den USA verboten werden. So, wie es durch die Forderungen zahlreicher Umweltschutzorganisationen bereits in der EU geschehen ist. Also, unterschreibt hier und gebt eure Stimme für die Bienen ab:

Für die Bienen heißt für andere Tiere und für uns!  Schließlich sind wir alle voneinander abhängig und sollten die empfindliche Nahrungskette nicht einfach so gefährden!

glg,

Hanniballchen

 

 

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Tiere brauchen keine Freiheit? – seht selbst: der Freudentanz von Stier Bandit

Huhu ihr Lieben,

heute habe ich etwas ganz ganz Wundervolles für euch! Wie ihr der Überschrift schon entnehmen könnt, geht es um einen Freudentanz, den ein Stier namens Bandit aufgeführt hat. Ein junger Stier, der zufällig von einem Aiderbichler (Pate bei der Tierrettungs-Organisation „Gut Aiderbichl“) in Anbindehaltung entdeckt wurde und auf sich aufmerksam machte, indem er sich an der Wand rieb und dessen Hand leckte. Offensichtlich litt er unter dieser grausamen Haltung.

 

Aber jetzt wurde er befreit und legte als Dank ein Freudenstänzchen in seinem neuen, dick mit Stroh ausgelegten Freilauf hin und zeigt so, wie sehr Tiere die Freiheit brauchen, wie sehr sie sowohl Leid als auch Freude empfinden können:

Seine Geschichte soll zum Nachdenken bringen. Zum Nachdenken darüber, ob es uns das wirklich wert ist. Ob das Leid der Rinder in irgendeinem Verhältnis dazu steht, dass Fleisch in Massen und so billig wie möglich zu haben sein muss…  Hier findet ihr seine Geschichte und die von noch viel mehr Tieren: http://www.gut-aiderbichl.de/page.headline.php?cid=20&redir=

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Und, was denkt ihr über Bandits Tänzchen?

glg,

Hanniballchen

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Eilmeldung – Tierquälerei vor Gericht bringen!

Huhu meine Lieben,

stellt euch mal folgende Situation vor: ein Tierschützer bekommt mit, dass jemand seine Tiere quält, er macht denjenigen darauf aufmerksam, dieser blockt jedoch einfach ab. Was nun? Denn in den meisten Bundesländern ist es Tierschutzorganisationen verboten, vor Gericht für die Tiere zu kämpfen!

https://albert-schweitzer-stiftung.de/as/uploads/klagerecht-header-web-700x140.jpg

Das soll geändert werden und das finde nicht nur ich, sondern zum Beispiel auch die Albert Schweitzer Stiftung. In Niedersachsen, einer Hochburg der Agrarindustrie ist es auch schon fast gelungen, ein starkes Klagerecht für Tierschützer einzuführen, doch jetzt stellt sich die SPD quer. Ursprünglich hatten sie die Forderung zwar befürwortet, doch jetzt wurde sie wohl von der Tiernutzungslobby umgestimmt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass schon nächste Woche Nägel mit Köpfen gemacht werden, also unterzeichnet alle diesen Eil-Appell: https://albert-schweitzer-stiftung.de/helfen/petitionen/starkes-klagerecht-jetzt

Je mehr Menschen die SPD-Spitze aufrufen, sich stärker für die Tiere einzusetzen, desto höher sind die Chancen, dass doch noch ein starkes Klagerecht für Tierschützer eingeführt wird :). Zumindest in Niedersachsen…

glg,

Hanniballchen

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Kostenlose Wachstuch-Restekiste

Huhu meine Lieben,

vor einiger Zeit hatte ich schon begeistert auf einem anderen Blog davon gelesen und da ich die Idee „Verschenken statt Wegwerfen“ echt gut finde, habe ich es jetzt selbst ausprobiert: eine kostenlose Wachstuch-Restekiste von der Firma Jubelis.

Schauen wir uns erstmal an, was denn Wachstuch überhaupt ist:

Diese Frage stellt schon mal das erste Hindernis dar. Es gibt nämlich viele verschiedene Arten von Wachstuch. Meiner Meinung nach kann man es grob in drei verschiedene Typen einteilen:

  • Vorderseite Plastik, Rückseite fast wie Papier

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  • Vorderseite dick beschichtet, Rückseite Gewebe

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  • Vorderseite dünn beschichtet, Rückseite Baumwolle

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Generell ist Wachstuch auf Grund des verwendeten PVC nicht wirklich umweltfreundlich; das einzig für mich vertretbare ist die beschichtete Baumwolle (die fühlt sich auf viel angenehmer an) oder sich eben Reste schicken zu lassen.

Schließlich ist das Prinzip von Jubelis wirklich unterstützenswert! Anstatt die Stoffreste wegzuschmeißen, verschenkt die Firma sie an jeden, der darum bittet und vermeidet so unnötigen Müll. Daran könnten sich doch echt andere Firmen mal ein Beispiel nehmen, oder? Und man erhält wirklich eine Riesenkiste voller großer Wachstuch-Stücke (manche könnte man wirklich noch als Decke für einen kleinen Tisch verwenden)!

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Bei mir war die Kiste auch innerhalb von ein paar Tagen da, der Service ist also echt Klasse! Und natürlich habe ich mir auch gleich was daraus genäht (eine Lunchbag, die habe sogar ich als völliger Näh-Anfanger hinbekommen :D):

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Also, jedem der mal etwas aus Wachstuch nähen möchte, kann ich die Restekiste von Jubelis nur ans Herz legen. Das einzige, was ihr tun müsst, ist, euch über das Kontaktformular an Jubelis zu wenden und nach erhalten der Kiste auf eurem Blog darüber zu schreiben :). Jubelis

glg,

Hanniballchen

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Zum Rewe radeln!

Hey Leute :D,

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heute habe ich mal wieder eine Aktion für euch, wie ihr wirklich ganz einfach Gutes tun könnt. Das einzige, was du tun müsst, ist, diesen Samstag (09.08.14) zwischen 8 und 12 Uhr mit dem Rad zum nächsten Rewe zu fahren und dich dort in die Teilnehmerliste einzutragen. Schon ist dein Teil der Arbeit gemacht und als „Dankeschön“ pflanzt Rewe mithilfe der Organisation „Plant for the planet“ einen Baum in deinem Namen. Dass das nicht nur ein loses Versprechen ist, sondern auch wirklich eingehalten wird, kann man über die Baumurkunde auf www.plant-for-the-planet.org/rewe nachverfolgen.

Du hast an diesem Tag leider keine Zeit? – kein Problem! Dann spende einfach online 100 Payback-Punkte und es wird trotzdem ein Baum für dich gepflanzt.

Also, schnappt euch alle diesen Samstag euer Radl (und eure Familie, Freunde, Bekannte etc.) und macht einfach mal wieder eine kleine gute Tat für unsere Umwelt! 🙂

 

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Palmöl – Segen oder Fluch?

Huhu ihr Lieben,

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momentan interessiere ich mich stark für das Sieden von Seife, so dass vor kurzem auch ein Buch über dieses interessante Hobby bei mir einzog. Insgesamt gefällt es mir sehr gut, nur bei den Rezepten war ich etwas geschockt: in einigen kommt eine große Menge Palmöl zum Einsatz. Schon öfters hatte ich gehört, dass man dieses Öl aufgrund der Umweltzerstörung, die es mit sich zieht, lieber meiden sollte und jetzt habe ich mich mal näher mit Palmöl auseinandergesetzt.

 

Grundsätzliches:

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Da Palmöl billig und vielseitig einsetzbar ist, wird es in etwa jedem zweiten Supermarktprodukt verwendet. So findet man es beispielsweise in Lebensmitteln, Kosmetika, Waschmittel und Kerzen. Außerdem wird es auch zur Stromgewinnung und für Biokraftstoff hergenommen. Gewonnen wird dieses Öl aus den Früchten der Ölpalme, die die klimatischen Bedingungen des tropischen Regenwaldes benötigt. Und hier liegt eigentlich auch schon das Problem. Durch die stetig wachsende Nachfrage an Palmöl müssen in Malaysia und Indonesien, den Hauptanbauländern, Regenwälder weichen, um dort Palmöl-Plantagen zu errichten.

 

Palmöl als Fluch:

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  • Ölpalmen werden in Monokulturen ökologisch nicht nachhaltig angebaut
  • die Tiere des Regenwaldes wie Orang-Utans, Tiger etc. verlieren ihren Lebensraum
  • mit der Abholzung der Urwald-Riesen wird etrem viel CO2 freigesetzt
  • für die Errichtung der Plantagen wird die indigene Bevölkerung von ihrem Land vertrieben
  • der Einsatz von Pestiziden vergiftet das umliegende Land und die lokale Bevölkerung

Grundsätzlich ist Palmöl aber kein „schlechtes Öl“. Auf vergleichsweise geringer Anbaufläche kann mithilfe dieses Öls ein Großteil des weltweiten Ölbedarfs gedeckt werden. Außerdem stellt es eine Chance zur Armutsbekämpfung dar. Wie bei fast allem kommt es auch bei Palmöl darauf an, wie und wie viel produziert wird und hier läuft momentan eben ziemlich viel falsch…

 

Lösung:

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Die Lösung sehe ich in genau diesen Punkte, dem „Wie“ und „Wie viel“. Der Anbau von Palmöl muss nachhaltig werden und wir müssen unseren Bedarf an diesem Öl verringern, damit nicht noch mehr Anbaufläche benötigt und Regenwald gerodet wird. Ein kompletter Verzicht auf Palmöl ist wohl nur sehr schwer umsetzbar, aber es ist ja auch schon gut bewusster einzukaufen, auf palmölfreie Produzenten zu setzen, auf Inhaltsstoffe zu achten und auch mal etwas selbst herzustellen. So wird in meine Seife ganz sicher kein Palmöl wandern :D.

glg,

Hanniballchen

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Kein Schnabelkürzen bei Legehennen mehr :)

Huhu ihr Lieben,

jaja, ich weiß, bei so schönem Wetter sitzt man nicht so viel vor dem Computer… aber diesen Artikel solltet ihr euch trotzdem noch kurz durchlesen: Es gibt nämlich einen Erfolg zu feiern!

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Fast allen Legehennen werden schon als Küken die Schnabelspitzen, in denen Nerven verlaufen, abgetrennt, um zu verhindern, dass sich die Hennen später verletzen oder sogar töten. Diese schmerzhafte Prozedur zeigt das Prinzip der Massentierhaltung sehr deutlich: anstatt die Haltungsbedingungen den Tieren anzupassen, werden die Tiere den Haltungsbedingungen angepasst. Beim Schnabelkürzen werden nicht die Ursachen (Verhaltensstörungen auf Grund von zu viel Stress und schlechten Bedingungen), sondern nur die Symptome (Federpicken und Kanibalismus) bekämpft.

Aber schon bald könnte ich genau diesen Text noch einmal schreiben, dann jedoch in der Vergangenheit! Nachdem Niedersachsen als Vorreiter das Schnabelkürzen per Erlass zum Ende 2016 verboten hat, beschloss der KAT (Verein für kontrollierte alternative Tierhaltung) nun, dass dieses Verbot für alle Betriebe gelten wird, die Eier an deutsche Supermarktketten verkaufen. Im Klartext: die Kampagne der Albert Schweitzer Stiftung war ein voller Erfolg, so dass ca. 38 Millionen deutschen und 30 Millionen ausländischen Legehennen bald keine Schnäbel mehr gekürzt werden.

Jetzt müssen natürlich auch die Haltungsbedingungen verbessert werden, damit die alten Probleme nicht gleich wieder aufkommen. Dass das wirklich umsetzbar ist, bewies 2010 schon Österreich. Obwohl dort keine Schnäbel mehr gekürzt werden, konnte das Federpicken und der Kanibalismus reduziert werden. Bessere Haltungsbedingungen bedeuten aber auch einen Preisanstieg; pro Ei mindestens 4ct mehr, die dann für Besserungen in der Aufzucht, der Beschäftigung, dem Futter etc. benutzt werden. Aber das ist es doch echt wert, oder?

Mich freut dieser Erfolg ja ganz besonders! Schließlich zeigt er doch super, dass es sich wirklich lohnt, sich für die Tiere einzusetzen!

glg,

Hanniballchen